Warum Anna Saliwantschuk weder in den Schutzraum geht noch Nachrichten liest.
Anna Saliwantschuk über ihr Verhalten im Krieg
Nach Angaben von Novyny.live: Die Schauspielerin Anna Saliwantschuk hat offen über ihren Umgang mit dem Krieg gesprochen. Sie gibt zu, dass sie Schutzräume meidet und Nachrichten nur selten verfolgt. In ihren eigenen Worten sagt sie: „Ich lese Nachrichten nur, wenn es wirklich, entschuldigen Sie, am Arsch ist – dann öffne ich sie.“ Saliwantschuk lebt im 24. Stockwerk und steigt bei Beschuss nicht in den Keller. Sie betont:
„Ich gehe nie runter. In den fünf Jahren war ich nie im Schutzraum.“ – Anna Saliwantschuk.
Erinnerungen an die Dreharbeiten zum Film „Ich sehe dich“
Neben ihren Äußerungen zum Kriegsalltag erzählte Anna Saliwantschuk auch von den Dreharbeiten zum Film „Ich sehe dich“, die im April und Mai in Odessa stattfanden. Sie beschrieb diese Zeit als „unglaublich“ und betonte die warme, frühlingshafte Atmosphäre in der Stadt.
Ihre Aussagen spiegeln die schwierige Realität vieler Ukrainer wider, die trotz der Gefahr versuchen, ein normales Leben zu führen. Ihre Haltung gegenüber Nachrichten und Schutzräumen kann als Hinweis auf den psychischen Zustand von Menschen in Krisensituationen verstanden werden, die nach Normalität streben. Gleichzeitig zeigt sich, dass kreative Arbeit wie Filmschauspielerei ein Weg sein kann, Stress zu bewältigen und die Moral in Kriegszeiten aufrechtzuerhalten.
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