Japan stuft Kryptowährungen als Finanzinstrumente ein: Neue Regeln und Risiken.

Japan stuft Kryptowährungen als Finanzinstrumente ein: Neue Regeln und Risiken
Japan stuft Kryptowährungen als Finanzinstrumente ein: Neue Regeln und Risiken

Kryptoregulierung in Japan und den USA

Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Japan hat eine Gesetzesänderung verabschiedet, die Kryptowährungen künftig als Finanzinstrumente einstuft – ein bedeutender Schritt für die Regulierung digitaler Vermögenswerte. Die neuen Vorschriften treten nach einer Übergangsphase von etwa einem Jahr in Kraft. Wer ohne offizielle Registrierung ein Kryptogeschäft betreibt, muss mit harten Strafen rechnen: bis zu zehn Jahre Haft oder Geldbußen von bis zu zehn Millionen Yen.

Parallel dazu haben sich in den USA drei demokratische Senatoren – Chris Murphy, Chris Van Hollen und Jeff Merkley – gegen den Gesetzesentwurf CLARITY ausgesprochen. Auf einer Pressekonferenz in Washington am 14. Juli 2026 kritisierten sie, dass der Entwurf nicht genügend ethische Schutzmechanismen gegen Korruption biete. Konkret fehle es an Vorkehrungen, um mögliche Interessenkonflikte zu verhindern.

Chris Murphy erklärte: 'Wenn dieses System Trumps Korruption in der gesamten Branche nicht stoppt, ist der Gesetzesentwurf wertlos.'

Benjamin McKenzie ergänzte: 'Der CLARITY Act soll klare Regeln für Kryptowährungen schaffen, enthält jedoch keinerlei ethische Sicherungen, die die Korruption von Präsident Trump in diesem Bereich verhindern oder zumindest eindämmen könnten.'

Zudem verabschiedete der US-Senat einstimmig eine Resolution, wonach FTX-Gründer Sam Bankman-Fried 'unter keinen Umständen' eine Begnadigung durch den Präsidenten erhalten darf. Bankman-Fried, der der Veruntreuung von über acht Milliarden Dollar Kundengeldern für schuldig befunden wurde, kann frühestens 2044 aus der Haft entlassen werden.

Bedenken in der Europäischen Union

Auch in der Europäischen Union wächst die Sorge vor einer möglichen Überlastung von Kryptodiensten durch die neuen MiCA-Regeln. Derzeit sind in der EU 244 legale Anbieter von Kryptodienstleistungen registriert, die unter die neuen regulatorischen Anforderungen fallen. Diese Entwicklungen deuten auf weitreichende Veränderungen in der globalen Kryptoregulierung hin, insbesondere in Japan, den USA und der EU.

Die japanische Regulierung von Kryptowährungen könnte anderen Ländern als Vorbild dienen, die einen rechtlichen Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen wollen. Gleichzeitig zeigt der Widerstand gegen den CLARITY-Entwurf in den USA, wie komplex Fragen der Ethik und Transparenz im Bereich der Finanztechnologie sind. In der EU könnten die neuen MiCA-Anforderungen die Landschaft der Kryptodienste grundlegend verändern, sodass Unternehmen sich anpassen müssen. Diese globalen Trends verdeutlichen, dass die Regulierung von Kryptowährungen auf internationaler Ebene immer dringlicher wird.


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