Fünf Drohnen treffen Betrieb in der Region Tschernihiw: Wohnhäuser und Kindergarten beschädigt.

Fünf Drohnen treffen Betrieb in der Region Tschernihiw: Wohnhäuser und Kindergarten beschädigt
Fünf Drohnen treffen Betrieb in der Region Tschernihiw: Wohnhäuser und Kindergarten beschädigt

Angriff auf die Ukraine am 29. März – aktuelle Entwicklungen

Nach Angaben von TSN.ua: In der Region Tschernihiw sind bei einem nächtlichen Angriff ein holzverarbeitendes Werk sowie umliegende Gebäude getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich in Nowhorod-Siwerskyj. Laut Angaben von Wjatscheslaw Tschaus handelte es sich bei dem Ziel nicht um militärische Einrichtungen.

„Der Aggressor griff in dieser Nacht ein Holzverarbeitungsunternehmen in Nowhorod-Siwerskyj an. Es gab keine militärischen Ziele bei diesem Schlag. Jedoch wurden mindestens fünf Angriffsdrohnen des Typs ‚Geran‘ eingesetzt. Die Feuerwehr löschte den Brand am Einschlagsort. Die Anlagen des Betriebs wurden beschädigt, ebenso wie benachbarte Häuser und ein Kindergarten“
.

Der Angriff erfolgte in der Nacht zum 29. März. Neben der Region Tschernihiw griffen russische Truppen auch andere Landesteile an. In der Region Chmelnyzkyj wurden folgende Vorfälle registriert:

  • Störungen in der Stromversorgung;
  • abgeschossene Ziele.

Die Gemeinde Woskressensk in der Region Mykolajiw erlitt ebenfalls Schäden. Bei dem dortigen Angriff wurden zehn Menschen verletzt, darunter acht Kinder. Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung.

Schläge gegen die Energieinfrastruktur

Auch in der Region Odessa wurden zivile und energetische Einrichtungen attackiert. Die russischen Streitkräfte setzten 442 Angriffsdrohnen der Typen Shahed, ‚Gerbera‘, ‚Italmas‘ und andere ein. Die Drohnen kamen aus folgenden Richtungen:

  • Brjansk;
  • Kursk;
  • Orjol;
  • Millerowo;
  • Primorsko-Achtarsk;
  • Gwardeiskoje;
  • Tschauda (vorübergehend besetztes Gebiet der Autonomen Republik Krim).

Etwa 300 dieser Drohnen waren vom Typ Shahed. Dieser Angriff reiht sich in eine anhaltende Strategie ein, bei der russische Truppen gezielt zivile Infrastruktur ins Visier nehmen, die keinen direkten militärischen Nutzen hat. Die Folgen für die betroffenen Gemeinden sind schwerwiegend: Wohnhäuser, Schulen und andere wichtige Einrichtungen werden zerstört oder beschädigt. Die wiederholten Attacken auf die Energieversorgung zeigen, dass der Aggressor versucht, die ukrainische Bevölkerung durch Terror und die Destabilisierung des Alltagslebens zu zermürben.


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