Diese Automarke ist am teuersten zu reparieren: Analyse von 900.000 Unfällen.

Diese Automarke ist am teuersten zu reparieren: Analyse von 900.000 Unfällen
Diese Automarke ist am teuersten zu reparieren: Analyse von 900.000 Unfällen

Reparaturkosten für Karosserien: Ein Markenvergleich

Nach Angaben von Novyny.live: Eine Untersuchung der Organisation SRA zeigt, dass die Ausgaben für Karosseriereparaturen je nach Automarke stark schwanken. Unter den Massenherstellern erweist sich Renault als das teuerste Pflaster, während Porsche bei den Premiummarken die höchsten Servicekosten verursacht.

Die SRA wertete rund 900.000 Gutachten zu Karosserieschäden an Fahrzeugen aus, die maximal sechs Jahre alt waren. Der Reparaturkostenindex von Renault liegt 7 Prozent über dem von Peugeot und sogar 11 Prozent höher als bei Citroën. Im Gegensatz dazu zählen die preisgünstigen Marken Dacia, Fiat und Suzuki zu den günstigsten in der Instandhaltung.

Steigende Reparaturkosten und der Premiumsektor

In den letzten vier Jahren sind die durchschnittlichen Reparaturkosten um etwa 30 Prozent gestiegen. Elektroversionen von Modellen sind in der Regel teurer zu reparieren als ihre benzinbetriebenen Pendants – eine Ausnahme bildet der Renault Twingo III, der gegenläufige Tendenzen aufweist.

Im Premiumsegment liegt der Reparaturkostenindex von Porsche mehr als doppelt so hoch wie der Marktdurchschnitt. Der Geländewagen Porsche Cayenne III übersteigt die durchschnittlichen Kosten sogar um das Dreifache. Auch die Sportmarke Alpine verzeichnet mit einem Index von 270 Punkten hohe Werte, wobei die Ersatzteilkosten 72 Prozent der Gesamtrechnung ausmachen.

Die SRA-Studie unterstreicht damit die erheblichen Unterschiede bei den Karosseriereparaturkosten zwischen den verschiedenen Marken – ein Faktor, der die Kaufentscheidung von Verbrauchern maßgeblich beeinflussen kann.

Für potenzielle Autokäufer sind diese Ergebnisse besonders relevant, denn die Reparaturkosten können die Gesamtbetriebskosten eines Fahrzeugs deutlich in die Höhe treiben. Hohe Serviceausgaben schrecken Käufer ab, vor allem in Zeiten steigender Preise für Werkstattleistungen. Umgekehrt könnten günstigere Marken als langfristig kosteneffizientere Alternative erscheinen.


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