Nächtlicher Beschuss Kiews: Raketen und Drohnen treffen Wohngebäude – 6. Juli 2023.

Nächtlicher Beschuss Kiews: Raketen und Drohnen treffen Wohngebäude – 6. Juli 2023
Nächtlicher Beschuss Kiews: Raketen und Drohnen treffen Wohngebäude – 6. Juli 2023

Russischer Angriff auf Kiew in der Nacht zum 6. Juli 2023

Nach Angaben von Novyny.live: In den frühen Morgenstunden des 6. Juli 2023 griff Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew mit einer Kombination aus ballistischen Raketen und Kampfdrohnen an. Dabei wurde ein Mehrfamilienhaus teilweise zerstört, ein Lagerhaus geriet in Brand und mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Der Luftalarm in der Stadt wurde um 01:12 Uhr ausgelöst, die ersten Raketenstarts registrierte man um 01:36 Uhr. Über eine Stunde lang waren in Kiew Explosionen zu hören. Nach Angaben der Behörden setzte der Angreifer rund 30 Raketen ein, und gegen 02:37 Uhr näherten sich feindliche Drohnen der Stadt aus verschiedenen Richtungen.

Folgen des Beschusses in den betroffenen Stadtteilen

Die nächtliche Attacke auf Kiew traf mehrere Bezirke der Metropole. Besonders betroffen waren:

  • Podil
  • Holosiiv
  • Darnyzja

Im Stadtteil Podil wurde ein Wohnhaus getroffen. Wie der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte,

„gibt es im Bezirk Podil eine Teileinsturz in einem Wohngebäude. In den Stockwerken 7 bis 9 sind Menschen eingeschlossen.“
Zudem brannte in derselben Gegend ein nicht für Wohnzwecke genutztes Gebäude, und auch mehrere Autos standen in Flammen.

Die Bewohner verschiedener Stadtteile spürten die ersten Auswirkungen des Angriffs vom 6. Juli. Auch in Holosiiv und Darnyzja wurden Schäden gemeldet. Die genauen Details zu den Zerstörungen und möglichen Verletzten werden derzeit noch von den Rettungsdiensten erfasst. Die Attacke löste große Besorgnis in der Bevölkerung aus, während die Notfallteams unvermindert an den Einsatzorten arbeiten.

Dieser Angriff ist Teil der anhaltenden russischen Aggression gegen die Ukraine, die bereits 2014 begann. Er verstärkt die Ängste der Menschen und unterstreicht die Dringlichkeit von Sicherheitsfragen in der Region. Ein schnelles Eingreifen von Rettungskräften und lokalen Behörden ist entscheidend, um die Folgen dieser Tragödie zu bewältigen.


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