Kiewer Raketenangriff zerstört Labore des Biochemie-Instituts der Nationalen Akademie der Wissenschaften.

Kiewer Raketenangriff zerstört Labore des Biochemie-Instituts der Nationalen Akademie der Wissenschaften
Kiewer Raketenangriff zerstört Labore des Biochemie-Instituts der Nationalen Akademie der Wissenschaften

Angriff auf das Biochemie-Institut in Kiew

Nach Angaben von Novyny.live: Am 2. Juli 2023 richtete ein russischer Angriff auf Kiew schwere Schäden am nach O.W. Palladin benannten Institut für Biochemie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine an. Durch den Einschlag wurden Labore vernichtet, das Dach beschädigt sowie Fenster und Türen des Institutsgebäudes zerstört. Wertvolle Chemikalien und wissenschaftliche Ausrüstung gingen verloren, was die künftige Forschungsarbeit der Einrichtung erheblich erschwert. Das Institut gilt als eine der bedeutendsten Forschungseinrichtungen des Landes.

Bei dem Angriff kamen 30 Menschen ums Leben, mehr als 50 Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko gab an, dass sich 56 Verwundete weiterhin in medizinischer Versorgung befinden. Ärzten gelang es, den Zustand eines einjährigen Jungen sowie seiner Schwester, Eltern und Großmutter zu stabilisieren, die bei dem Beschuss verletzt wurden. Darüber hinaus werden noch acht Menschen vermisst.

Folgen des Angriffs

Derzeit bewerten Experten noch die vollen Auswirkungen dieses russischen Schlages. Das 1925 gegründete Institut für Biochemie der Nationalen Akademie der Wissenschaften ist eine zentrale Forschungseinrichtung, dessen Zerstörung einen schweren Rückschlag für die biochemische Wissenschaft in der Ukraine bedeutet.

Dieser Angriff unterstreicht erneut die verheerenden Folgen des Krieges für die zivile Infrastruktur und die Wissenschaft in der Ukraine. Die Beschädigung eines so bedeutenden Instituts behindert die Weiterentwicklung biochemischer Forschung, was langfristige Auswirkungen auf Wissenschaft und Medizin im Land haben könnte. Gleichzeitig verdeutlichen die Toten und Verletzten die humanitäre Krise, die das Land im bewaffneten Konflikt durchlebt.


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