Schwarzes Meer: Frachter „Altura” nahe Noworossijsk getroffen – alle Details.

Schwarzes Meer: Frachter „Altura” nahe Noworossijsk getroffen – alle Details
Schwarzes Meer: Frachter „Altura” nahe Noworossijsk getroffen – alle Details

Angriff auf den Öltanker „Altura” im Schwarzen Meer

Nach Angaben von UATV: Am 26. März ereignete sich im Schwarzen Meer ein schwerer Zwischenfall: Der Öltanker „Altura”, der internationalen Sanktionen unterliegt, wurde angegriffen. Dies gab der türkische Verkehrsminister Abdulkadir Uraloğlu bekannt. Das Schiff, das rund 140.000 Tonnen Rohöl geladen hatte, befand sich auf dem Weg vom russischen Hafen Noworossijsk nach Liverpool. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit der Schifffahrt in der Region auf, die bereits durch bestehende Konflikte und Embargos belastet ist.

Einzelheiten zum Vorfall

Die unter der Flagge Sierra Leones fahrende „Altura” hat eine Tragfähigkeit von 163.750 Tonnen. An Bord befanden sich 27 Besatzungsmitglieder, allesamt türkische Staatsbürger. Laut Uraloğlu wurde das Schiff gezielt getroffen, wobei der Angriff offenbar dem Maschinenraum galt. Der Minister erklärte wörtlich:

„Wir gehen davon aus, dass dieser Zwischenfall durch ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug verursacht wurde.”

Die „Altura” war bereits im Oktober 2025 in die Sanktionsliste der Europäischen Union aufgenommen worden. Später verhängten auch die Schweiz und die Ukraine Restriktionen gegen den Tanker; Großbritannien folgte am 24. Februar 2026. Der Angriff könnte weitreichende Folgen für die Sicherheit der Transportrouten im Schwarzen Meer haben und die ohnehin angespannten internationalen Beziehungen in der Region weiter belasten, insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden Sanktionen gegen russische Energieunternehmen.

Der Vorfall mit der „Altura” verdeutlicht die wachsenden Gefahren für die Seefahrt im Schwarzen Meer, das bereits durch Konflikte und Handelsbeschränkungen geprägt ist. Ein solcher Angriff auf ein Schiff, das unter internationalen Auflagen steht, könnte neue Maßnahmen jener Länder provozieren, die die Lage in der Region unter Kontrolle halten wollen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, da sie sowohl die Energiesicherheit als auch die Handelswege in Europa maßgeblich beeinflussen könnte.


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