Welle von Gleitbomben erschüttert Cherson: Dutzende Einschläge binnen einer halben Stunde – Verletzte gemeldet.

Welle von Gleitbomben erschüttert Cherson: Dutzende Einschläge binnen einer halben Stunde – Verletzte gemeldet
Welle von Gleitbomben erschüttert Cherson: Dutzende Einschläge binnen einer halben Stunde – Verletzte gemeldet

Schwerer Luftangriff auf Cherson

Nach Angaben von UATV: Die russische Armee hat einen massiven Luftangriff auf Cherson geflogen. Dabei wurde die Stadt innerhalb von nur 30 Minuten mit etwa zehn gelenkten Gleitbomben attackiert. In mehreren Stadtteilen entstand erheblicher Schaden. Betroffen waren Mehrfamilienhäuser, private Wohnhäuser sowie eine Bildungseinrichtung. Nach ersten Angaben gibt es vier Verletzte.

Anwohner schildern die Situation als chaotisch und verstörend. Ein Augenzeuge namens Iwan berichtete:

“Es gab keinen Strom, ich lag auf der Couch. Plötzlich eine Explosion, Glas fiel auf mich herab. Keine Fenster mehr, keine Türen … kein einziges Fenster, die Garage wurde zerstört, alles. Aber wir werden weiter auf den Sieg warten – das Wichtigste ist: Ich hoffe, der Sieg wird unser sein.”

Eine weitere Bewohnerin, Walentina, teilte ihre Eindrücke mit: “Ich war in der Innenstadt, mein Mann schlief zu Hause. Als die Gleitbomben kamen, gingen wir in den Keller. Mein Mann rief an und sagte: Komm, es hat uns getroffen. Ich weiß nicht, wie er wie durch ein Wunder überlebt hat.”

Zunehmende Spannungen in der Region

Erst kürzlich hatten russische Drohnen in der Region Cherson das Gebäude einer Feuerwache angegriffen, was ebenfalls einen Brand auslöste. Diese Vorfälle zeigen die wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Region. Die Lage bleibt angespannt, und die Menschen vor Ort sind täglich neuen Risiken ausgesetzt.

Die jüngsten Ereignisse in Cherson verdeutlichen den anhaltenden bewaffneten Konflikt in der Ukraine und die zunehmende Bedrohung für die Einwohner. Angriffe auf zivile Einrichtungen wie Wohnhäuser und Schulen lösen internationale Besorgnis über die Sicherheit der lokalen Bevölkerung aus. Gleichzeitig zeigen die Berichte der Bewohner deren Widerstandskraft und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft – trotz der Schrecken des Krieges.


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