Massenhafter Infrastruktur-Blackout in Kiew nach russischem Angriff.
Folgen des Angriffs auf Kiew am 24. Januar 2023
Nach Angaben von UATV: Ein massiver Angriff der Russischen Föderation auf die ukrainische Hauptstadt am 24. Januar 2023 führte zu einem teilweisen Kollaps der Versorgung. Mehr als 800.000 Haushalte in Kiew waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Heizungsanlagen in rund 6.000 Gebäuden fielen aus, wobei in über 2.000 davon die Wärme komplett ausblieb. Auch die Wasserversorgung war beeinträchtigt. Solche Angriffe auf die zivile Infrastruktur zielen darauf ab, die Bevölkerung im Winter zu demoralisieren.
Der Angriff forderte ein Todesopfer und vier Verletzte. Die Zerstörungen trafen Wohnhäuser, medizinische Einrichtungen und sogar eine Süßwarenfabrik. Der öffentliche Nahverkehr kam vorübergehend zum Erliegen; die U-Bahn verkehrte nur eingeschränkt.
Politische Reaktionen und Wiederaufbau
Oleksiy Kuleba, damals Leiter der Kiewer Regionalverwaltung, bestätigte das enorme Ausmaß der Schäden.
„Der russische Diktator befahl diesen Angriff während laufender Verhandlungen in Abu Dhabi“,erklärte Andriy Sybiha, ein Berater des ukrainischen Präsidenten. Diese zeitliche Koinzidenz unterstreicht die Perfidie der Kriegsführung. Die Stadtverwaltung konzentrierte sich unmittelbar nach dem Angriff auf die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Hilfe für die Betroffenen.
Der Vorfall markierte eine weitere Eskalationsstufe im Krieg Russlands gegen die Ukraine, mit schwerwiegenden Konsequenzen für die regionale Sicherheit. Die Beseitigung der Schäden erforderte enorme Anstrengungen und Ressourcen und machte erneut die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die Ukraine deutlich, die sich einer fortwährenden Bedrohung durch den Aggressor ausgesetzt sieht.
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