Russischer Drohnenangriff in der Westukraine: Über 11.000 Haushalte ohne Strom.

Russischer Drohnenangriff in der Westukraine: Über 11.000 Haushalte ohne Strom
Russischer Drohnenangriff in der Westukraine: Über 11.000 Haushalte ohne Strom

Angriff auf die Region Iwano-Frankiwsk

Nach Angaben von TSN.ua: Am 1. April griff die russische Armee die Region Iwano-Frankiwsk mit Drohnen an. Die Folge war ein massiver Stromausfall: Rund 11.000 Abonnenten waren ohne Elektrizität. Besonders betroffen war der Bezirk Kolomyja.

Komplett von der Stromversorgung abgeschnitten wurden die Gemeinden Snjatyn, Sabolotiw, Pidhajtschyky und Matijiwzi. In der Gemeinde Hwisdez kam es zu teilweisen Abschaltungen. In mehreren Orten, darunter Snjatyn und Burstyn, waren während des Angriffs Explosionen zu hören.

Switlana Onyschtschuk: 'Im Visier standen Objekte der kritischen Infrastruktur. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten. Die Schadensdaten werden derzeit noch ausgewertet.'

In Teilen der Region wurden Notabschaltungen vorgenommen. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage und die Gefahr, die von solchen Attacken ausgeht. Die betroffenen Gebiete liegen in der Nähe wichtiger Energieanlagen.

Auswirkungen des Angriffs

Dieser Vorfall zeigt erneut die wachsende Bedrohung für die zivile Infrastruktur in der Ukraine, die im Zuge des Konflikts immer wieder Ziel von Angriffen wird. Stromausfälle durch Kampfhandlungen können weitreichende Folgen für die Bevölkerung haben, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Die Ermittlungen und die Schadensbewertung werden das genaue Ausmaß der Zerstörung klären und helfen, Maßnahmen zur Wiederherstellung der Stromversorgung einzuleiten.


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