Energiekrise durch Angriffe: Wo in der Ukraine der Strom ausfällt und Tausende Häuser frieren.
Stromausfälle nach russischen Angriffen
Nach Angaben von UATV: Infolge russischer Raketen- und Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur kommt es in mehreren Regionen der Ukraine zu Notabschaltungen der Stromversorgung. Der Netzbetreiber Ukrenerho meldete für den 23. Januar 2023 landesweit erhebliche Versorgungsprobleme. Besonders betroffen sind derzeit Ortschaften in den Oblasten Dnipropetrowsk, Saporischschja, Charkiw und Sumy.
Lage in Kiew und anderen Gebieten
In der Hauptstadt Kiew sind fast 2000 Mehrfamilienhäuser weiterhin ohne Heizung. Allerdings konnten über Nacht mehr als 650 Gebäude wieder an das Wärmenetz angeschlossen werden – ein Zeichen für Fortschritte bei den Reparaturarbeiten. In den Oblasten Odessa, Charkiw und Saporischschja dauern die Arbeiten zur Beseitigung der Schäden an der kritischen Infrastruktur an, um die Stromversorgung wiederherzustellen.
Die Situation im Energiesektor bleibt angespannt, da die russischen Angriffe auf Kraftwerke und Netze anhalten. Dies führt zu massiven Unterbrechungen bei Strom und Wärme. Die Wiederherstellung der Systeme hat für die Ukraine oberste Priorität, gestaltet sich jedoch aufgrund des enormen Zerstörungsausmaßes äußerst schwierig. Der andauernde Konflikt stellt die Energieversorger vor immense Herausforderungen; eine stabile Versorgung der Bevölkerung wird weiter Zeit und erhebliche Ressourcen erfordern.
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