Energiekrise in der Ukraine: Notabschaltungen in Kiew und anderen Regionen.

Energiekrise in der Ukraine: Notabschaltungen in Kiew und anderen Regionen
Energiekrise in der Ukraine: Notabschaltungen in Kiew und anderen Regionen

Notabschaltungen in Kiew und Umgebung

Nach Angaben von Novyny.live: In Kiew und der umliegenden Region kommt es zu Notabschaltungen der Stromversorgung. Grund dafür sind die extremen Frosttemperaturen und die fortgesetzten russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Seit dem 19. Januar sind die Maßnahmen in Kraft. Artem Nekrasov teilte mit, dass derzeit 60 Reparaturtrupps in Kiew im Einsatz sind, zwölf davon wurden aus anderen Regionen zur Unterstützung angefordert.

Betroffene Regionen

Neben der Region Kiew sind auch in weiteren Gebieten Verbraucher von den Stromausfällen betroffen:

  • Oblast Sumy
  • Oblast Odessa
  • Oblast Dnipropetrowsk
  • Oblast Charkiw
  • Oblast Tschernihiw

In der Region Odessa gelten weiterhin Netzengpässe aufgrund von Notfall- und Reparaturarbeiten. Die Angriffe auf das Stromnetz haben in der gesamten Ukraine zu planmäßigen Notabschaltungen geführt.

Artem Nekrasov wies darauf hin, dass die zuvor veröffentlichten stundenweisen Abschaltpläne vorübergehend außer Kraft gesetzt sind.

Eine Rückkehr zu diesen vorhersehbaren Plänen ist erst möglich, wenn sich die Lage im Stromnetz stabilisiert hat. In allen anderen Oblasten der Ukraine gelten weiterhin die stundenweisen Abschaltpläne für alle Verbraucherkategorien sowie Leistungsbeschränkungen für die Industrie. In mehreren Regionen mussten jedoch Notabschaltungen vorgenommen werden, da die Anlagen aufgrund des extrem hohen Verbrauchs während der Frostperiode überlastet waren.

Um die Verluste im Energiesystem auszugleichen, plant die Ukraine, den Stromimport aus der Europäischen Union zu beschleunigen. Die Situation bleibt kritisch, und Maßnahmen zur Stabilisierung der Versorgung sind dringend erforderlich. Die Versorgungslage ist extrem angespannt, da der Winterverbrauch die bereits geschwächte Infrastruktur zusätzlich belastet. Die beschleunigten Stromimporte aus der EU sind ein wichtiger Schritt, doch die langfristige Stabilität hängt von der Wiederherstellung und dem Schutz der Energieanlagen ab.


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