Russische Luftraumkräfte sind gefährlicher für die NATO geworden als vor dem Krieg: RUSI-Analyse.

Russische Luftraumkräfte sind gefährlicher für die NATO geworden als vor dem Krieg: RUSI-Analyse
Russische Luftraumkräfte sind gefährlicher für die NATO geworden als vor dem Krieg: RUSI-Analyse

Nach Angaben von ТСН: Trotz erheblicher Verluste zu Beginn des groß angelegten Übergriffs sind die Luft- und Raumfahrtkräfte des Feindes bis 2026 erheblich gefährlicher für die NATO geworden. Diese Informationen wurden von dem Analysten des Royal United Services Institute, Justin Bronk, bereitgestellt.

Produktionsgeschwindigkeit und Erfahrung

Die russische Luftfahrtproduktion übertrifft die Verluste, was ihre militärische Luftfahrt erheblich stärkt. Nach dem Verlust von etwa 130 Flugzeugen haben neue Kämpfer vom Typ Su-34, Su-35S und Su-30SM2 nicht nur diese Verluste kompensiert, sondern auch den Bestand an modernen Fluggeräten erhöht.

Der Analyst weist auch darauf hin, dass die russischen Piloten in vier Jahren ununterbrochener Kampfhandlungen erhebliche Erfahrung gesammelt haben, was ihre Effektivität in Luftkämpfen im Vergleich zu vor dem Krieg erheblich erhöht hat.

Technologische Anpassung

Der Feind hat begonnen, die extremen Luft-Luft-Raketen R-37M einzusetzen und setzt aktiv gelenkte Bomben ein, was es ihm ermöglicht, die ukrainischen Streitkräfte aus großer Entfernung (bis zu 130 km) anzugreifen und für die meisten Luftabwehrmittel unerreichbar zu bleiben.

Außerdem hat die Koordination zwischen Flugzeugen und den Luftverteidigungssystemen (S-400) erheblich zugenommen, was komplizierte Bedingungen für die ukrainische Luftfahrt schafft.

„Die Luftraumkräfte des Modells 2025–2026 stellen eine deutlich fähigere Bedrohung für westliche Luftstreitkräfte dar, als sie zu Beginn des großen Krieges waren. Die Russen haben aus ihren Fehlern gelernt“, fasst Bronk zusammen.

Darüber hinaus hat sich die Taktik kombinierter Angriffe erheblich verbessert: Russische Marschflugkörper, ballistische Raketen und Attrappen-Drohnen operieren nun als eine Einheit und erschöpfen die Luftverteidigung der Ukraine.

Der Leiter der Verteidigungsunternehmung, Offizier der Luftstreitkräfte in der Reserve Anatolij Khrapchynskyi, merkt an, dass Russland zunehmend auf den massiven Einsatz von Angriffsdrohnen setzt, da ihre strategische Luftfahrt mit erheblichen technischen Problemen konfrontiert ist.

In Anbetracht der kontinuierlichen Kämpfe und ständigen Veränderungen an der Front werfen die Indikatoren der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte erhebliche Bedenken auf. Die kontinuierliche Verbesserung der russischen Technik und Taktik sowie die gesammelte Erfahrung der Piloten zeigen, dass der Feind in der Lage ist, sich neuen Herausforderungen und Bedrohungen anzupassen. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die Bewegungsstrategien der ukrainischen Luftstreitkräfte in der Zukunft haben.


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