Russische Oligarchen fluten türkische Küste mit Luxusyachten – Neue Details.
Anhäufung von Superyachten an der türkischen Riviera
Nach Angaben von Espreso.tv: An der Südküste der Türkei hat sich eine auffällige Ansammlung von Superyachten gebildet, die mit den reichsten russischen Geschäftsleuten und dem Kreml-Umfeld in Verbindung stehen. Besonders ins Auge sticht die Yacht „Victoria“, die offiziell Gennadi Timtschenko gehört. Am 16. Juli 2023 lag dieses 71 Meter lange Schiff, dessen Wert auf rund 30 Millionen US-Dollar geschätzt wird, vor dem kleinen Ort Bozbük – etwa 84 Kilometer von Bodrum entfernt. Dies unterstreicht den hohen Status ihres Eigentümers.
Weitere Nobeljachten in der Bodrum-Region
Neben der „Victoria“ sind in der Umgebung von Bodrum noch weitere Luxusyachten vor Anker gegangen. Dazu zählen:
- die 55 Meter lange „Rhea“ von Roman Abramowitsch;
- die 80 Meter lange „Genesis“ von Vagit Alekperow;
- die Yacht „Romea“ von Alexander Nessis;
- die „Predator“ von Iskander Machmudow;
- und die „Altair“ von Oleg Deripaska.
Diese geballte Präsenz macht deutlich, wie sehr russische Unternehmer trotz der angespannten internationalen Lage an der Türkei als Urlaubsziel interessiert sind.
Ein wichtiger Grund dafür: Die Türkei hat sich den westlichen Sanktionen gegen Russland nicht angeschlossen. Dies ermöglicht es russischen Geschäftsleuten, ihre Aktivitäten im Land fortzusetzen. Die Folge ist ein Aufschwung für den regionalen Tourismus und ein Anstieg ausländischer Investitionen. Die türkische Südküste wird so zunehmend zum Magneten für vermögende Russen.
Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die Türkei für russische Unternehmer ein strategisch bedeutender Standort bleibt – selbst unter dem Druck internationaler Sanktionen suchen sie hier nach Erholungs- und Investitionsmöglichkeiten.
Dies könnte auch ein Zeichen für die wirtschaftliche Stabilität der Türkei inmitten globaler politischer Spannungen sein. Für das Land eröffnen sich dadurch neue Chancen, den Tourismussektor weiter auszubauen.
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