Warum Russland den Einsatz der Hyperschallrakete „Kinschal“ drastisch reduziert hat.
Russland setzt Hyperschallraketen „Kinschal“ seltener ein
Nach Angaben von UATV: Im Jahr 2023 hat Russland seine Angriffe mit den Hyperschallraketen „Kinschal“ auf die Ukraine um das Vierfache verringert. Laut Aufzeichnungen wurden diese Waffen nur noch acht Mal im gesamten Jahr eingesetzt. Grund dafür sind die enormen Kosten und die geringe Treffsicherheit der Raketen – ein Problem, das Moskau offenbar zur Umstellung seiner Taktik zwingt.
Derzeit verfügt die russische Armee über rund 100 „Kinschal“-Raketen. Für 2023 plant das Land die Produktion von etwa 60 neuen Exemplaren dieses Typs. Zum Abschuss stehen Moskau mehr als 40 einsatzbereite MiG-31-Jagdbomber zur Verfügung, die speziell für diese Hyperschallwaffen ausgelegt sind.
Veränderungen im Konfliktverlauf
Parallel dazu führen ukrainische Spezialeinheiten weiterhin erfolgreiche Operationen durch – so gelang ihnen die Zerstörung eines russischen Su-24M-Bombers. Diese Ereignisse deuten auf eine Verschiebung der Dynamik im Krieg hin und beeinflussen die strategischen Entscheidungen beider Seiten.
Der Rückgang der Einsätze von Hyperschallraketen könnte darauf hindeuten, dass Russlands militärische Reserven schrumpfen und eine Anpassung der Gefechtsführung nötig wird. Gleichzeitig unterstreichen die Erfolge der ukrainischen Spezialkräfte bei der Ausschaltung feindlicher Flugzeuge die Schlagkraft der Verteidiger. Dies könnte auf eine allmähliche Veränderung des strategischen Gleichgewichts zwischen der Ukraine und Russland hindeuten, während der Konflikt andauert.
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