Der Ukrainer gewann den TikTok-Preis in Großbritannien: Seine Gäste waren Starmer und von der Leyen.
Nach Angaben von ТСН: Maxim Klimenko, geboren in Mykolajiw, ist eine populäre Figur in sozialen Medien geworden. Der Blogger, der jetzt in Großbritannien lebt, erhielt den britischen Preis „Creator of the Year“ bei TikTok und setzte sich gegen zahlreiche Nominierungen aus dem ganzen Land durch.
Karriereleiter: Stars und Politiker
Der 29-jährige Maxim ist bekannt für sein originales Videoformat: Er stellt eine Karriereleiter an öffentlichen Orten auf der ganzen Welt auf und lädt Passanten ein, ihren Beruf zu erraten, indem er einfache Fragen stellt.
Dieses Format hat große Popularität erlangt, und auf den Blog von Maxim kamen:
Weltführer: NATO-Generalsekretär Mark Rutte, Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen.
Prominente und Milliardäre: Basketballspieler Shaquille O'Neal, Unternehmer Richard Branson.
Ministerpräsidenten: Der britische Premierminister Keir Starmer, mit dem Maxim auf dem Weg zur Arbeit sprach (obwohl ohne Leiter, auf Wunsch des Sicherheitspersonals).
Maxim hat das Ziel, König Charles und den Präsidenten Frankreichs Emmanuel Macron zu einem Interview einzuladen.
Der Sieg in Großbritannien und die Verbindung zu Mykolajiw
Maxim zog vor 13 Jahren nach Großbritannien, um zu lernen, steht aber regelmäßig mit seiner Großmutter in Mykolajiw in Kontakt, die ihm von ihrem Leben unter den russischen Bombardierungen und Blackouts berichtet.
Bei der Preisverleihung für den „Creator of the Year“ erinnerte er an seine ukrainischen Wurzeln.
„Ich bin ein Migrant in diesem Land, und gerade jetzt diesen Preis zu erhalten, ist sehr besonders für mich… Einen schönen Abend und Ruhm der Ukraine!“
Maxim hat ein riesiges Publikum: über 9 Millionen Abonnenten bei TikTok, 1,5 Millionen bei Instagram und 3,5 Millionen auf YouTube, von denen 99,3% seine Abonnenten Ausländer sind.
Die Stimme der Ukraine auf der internationalen Bühne
Trotz des Rückgangs des allgemeinen Interesses am Krieg nutzt Maxim aktiv seine Plattform, um auf die Ereignisse in der Ukraine aufmerksam zu machen. In einem Gespräch mit dem britischen Premierminister teilte er mit, dass die russischen Angriffe seine Heimatstadt und die Schule in Mykolajiw betroffen haben. Der Blogger unterstützt auch aktiv Hilfskampagnen für ukrainische Flüchtlinge.
So gewinnt Maxim Klimenko nicht nur an Popularität in den sozialen Medien, sondern trägt auch erheblich dazu bei, internationale Aufmerksamkeit auf die ukrainischen Realitäten zu lenken. Sein Erfolg ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie neue Medien zu einem mächtigen Instrument für die Beleuchtung wichtiger sozialer Fragen und nationaler Identität werden können.
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