Blue Origin hat zum ersten Mal einen Menschen im Rollstuhl ins All geschickt.
Nach Angaben von Korrespondent.net: Die amerikanische Raumfahrtfirma Blue Origin hat kürzlich den 37. Flug der New Shepard-Rakete durchgeführt, an dem sechs Personen teilnahmen. Zum ersten Mal war eine Person mit einer Behinderung dabei, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Die Bilder des Flugs sind bereits in sozialen Medien aufgetaucht.
Das Team der Mission NS-37 wurde von der Raumfahrtingenieurin Michaela Benthaus geleitet, die sich bei einem Mountainbike-Unfall eine Rückenmarksverletzung zugezogen hatte. Die Rakete überschritt die international anerkannte Grenze des Weltraums, die in einer Höhe von über 100 km über der Erde festgelegt ist.
„Ich freue mich, der Welt zu zeigen, dass Rollstuhlnutzer ebenfalls in der Lage sind, einen suborbitalen Flug zu machen. Und ich bin sehr froh, dass Blue Origin dies unterstützt“, sagte Benthaus wenige Tage vor dem Flug.
Außer Michaela Benthaus nahmen auch der Investor Joel Hyde, der Raumfahrtingenieur Hans Königsman, die Unternehmer Neil Milch und Adonis Purulis sowie der Raumfahrtenthusiast Jason Stensell an der Mission teil.
Sehen Sie die Fotos: Blue Origin hat zum ersten Mal einen Menschen im Rollstuhl ins All geschickt
Der Weltraum gehört uns allen. pic.twitter.com/OUs4V2LURA
— Blue Origin (@blueorigin) 20. Dezember 2025
Blue Origin führte 2021 ihren ersten erfolgreichen Start der Passagier-Rakete New Shepard durch. Seitdem führt das Unternehmen aktiv Flüge ins All für Touristen durch.
Wir erinnern daran, dass Blue Origin am 13. November zum ersten Mal in der Lage war, den Booster der Rakete nach dem Start zu fangen und ihn auf einer Barge 600 km vom Startplatz zu landen.
Dieser Flug war in vielerlei Hinsicht bedeutend, da er die Möglichkeiten der Inklusion im Bereich der Raumforschung hervorhebt. Die Teilnahme von Michaela Benthaus eröffnet neue Horizonte für Menschen mit Behinderungen und zeigt, dass der Weltraum für alle zugänglich ist, unabhängig von physischen Einschränkungen.
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