Beteiligt an Kämpfen in der Pokrovsky-Richtung. Erinnern wir uns an Andrij Holenderskyj.
Die Ukraine gedenkt täglich um 9 Uhr morgens der im russisch-ukrainischen Krieg gefallenen. Heute erinnern wir an Andrij Holenderskyj.
Andrij Holenderskyj, der Verteidiger der Ukraine war, starb am 23. März 2025 während des Schutzes des ukrainischen Landes vor den russischen Besatzern. Dies berichtet das Nachrichtenportal «Hlavkom» unter Berufung auf den Stadtrat von Lwiw.
Andrij Holenderskyj wurde am 14. Juli 1982 in der Stadt Mariupol, Oblast Donezk geboren. Er besuchte die Mittelschule Nr. 60 und erlernte später den Beruf des Metallurgiemechanikers am mechanisch-metallurgischen Technikum der Staatlichen Technischen Universität von Pryasov.
Nach seinem Abschluss arbeitete er im Transportwesen, zunächst in Mariupol und später in Charkiw. Er betrieb auch in seiner Freizeit Boxen und interessierte sich noch in Mariupol für den Segelsport. Bekannt ist, dass Andrij ein sehr guter Mensch mit außergewöhnlichem Talent zum Kochen war.
Mit Beginn der großangelegten Invasion der Russischen Föderation zog die Familie von Andrij Holenderskyj nach Lwiw. Er trat freiwillig in die militärische Einheit A4896 der Streitkräfte der Ukraine ein, um sein Land vor den russischen Eroberern zu verteidigen. Er nahm an erbitterten Kämpfen in der Pokrovsky-Richtung teil.
Andrij Holenderskyj fiel am 23. März 2025. Die Beerdigung des Kriegers fand am 7. April in der Garnisonkirche der heiligen Apostel Petrus und Paulus statt. Der Krieger wurde auf dem Goloski-Friedhof in Lwiw beigesetzt.
Andrij Holenderskyj hinterließ seine Mutter.
Das Nachrichtenportal «Hlavkom» schließt sich einer Schweigeminute an. Wir gedenken aller Ukrainer, die im Kampf um die Freiheit ihrer Heimat gefallen sind. Wir erinnern uns an die, die durch die Hände der russischen Eroberer gestorben sind, und zünden Kerzen des Gedenkens an, um die Bürger der Ukraine zu ehren, die ihr Leben für die Freiheit und Unabhängigkeit unseres Staates gegeben haben - Soldaten, Zivilisten und Kinder. Mögen sie in lichtvoller Erinnerung ruhen.
Lesen Sie auch
- Illegale Grenzübertritte in der Ukraine: Neue Zahlen zu Strafverfahren veröffentlicht
- Schreckliche Bilanz der ukrainischen Eisenbahn: Über tausend Tote und fast 3000 Verletzte in vier Kriegsjahren
- Klimawandel setzt ukrainische Städte unter Druck: Das empfehlen Experten für Kiew, Lwiw und Winnyzja
- Keine Hürden an der Grenze: Behörden bestätigen problemlose Ausreise der Verdächtigen im Fall Jermolajew
- Krieg in der Ukraine: Ein Drittel der Schutzgebiete zerstört – acht Naturparks besetzt
- Hilfsangebot für Ex-Soldaten aus Russland: Wie man die Vergangenheit in eine Chance verwandelt

