Alarm in Lwiw: Veteranen sollen mit 10.000 bis 12.000 Griwna Gehalt abgespeist werden.

Alarm in Lwiw: Veteranen sollen mit 10.000 bis 12.000 Griwna Gehalt abgespeist werden
Alarm in Lwiw: Veteranen sollen mit 10.000 bis 12.000 Griwna Gehalt abgespeist werden

Die schwierige Jobsuche für Veteranen in Lwiw

Nach Angaben von Espreso.tv: Der stellvertretende Bürgermeister von Lwiw, Andrij Scholob, hat ein drängendes Problem angesprochen: Veteranen, die für die Stadtverwaltung arbeiten wollen, verdienen dort nur 10.000 bis 12.000 Griwna im Monat. Diese Summe sei viel zu niedrig, wenn man bedenke, was diese Männer und Frauen an der Front erlebt und geleistet haben. Scholob selbst kennt den Militärdienst aus eigener Erfahrung – er arbeitete früher als Arzt und stieg später zum Kommandeur einer Einheit auf.

Seiner Ansicht nach ist es jetzt entscheidend, dass die ehemaligen Soldaten schnell einen Job finden, solange es überhaupt offene Stellen gibt. Er betonte allerdings auch, dass die Gesellschaft den Veteranen derzeit eine Art „Flitterwochen“ gewähre – diese wohlwollende Phase werde jedoch nicht ewig andauern. Viele Betroffene weigerten sich schlicht, für einen solch geringen Lohn zu arbeiten, obwohl sie im Krieg Schlimmes durchgemacht hätten. Scholob ließ dazu ein Zitat verlauten:

„Man muss schon ein besonderer Mensch sein – vor allem, wenn man weiß, dass man den Einsatz an der Front überlebt hat und zurückgekehrt ist –, um dann für 10.000 bis 12.000 Griwna arbeiten zu wollen.“ – Andrij Scholob

Handlungsbedarf ist dringend

Die Situation erfordert schnelle Lösungen, denn es geht nicht nur um das persönliche Wohl der Veteranen, sondern auch um die Leistungsfähigkeit der gesamten Kommunalverwaltung. Wenn die Stadt keine angemessenen Gehälter zahlt, bleiben wichtige Stellen unbesetzt.

Die Debatte in Lwiw zeigt, wie wichtig eine echte soziale Absicherung für diejenigen ist, die aus dem Krieg zurückkehren. Niedrige Löhne erschweren die Eingliederung der Veteranen in den Arbeitsmarkt und verhindern, dass sie sich in öffentlichen Ämtern engagieren. Das wiederum schwächt die lokalen Behörden. Es liegt im Interesse von Staat und Gesellschaft, diese Missstände zu beheben, damit die Heimkehrer ihre Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft einbringen können.


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