Vor WM-Playoff: Shakhtars Brasilianer Pedrinho im Gespräch für ukrainische Nationalelf.
Ein Brasilianer für die Ukraine?
Nach Angaben von Novyny.live: Der brasilianische Offensivspieler Pedrinho vom FC Shakhtar Donetsk könnte noch vor dem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel am 26. März die ukrainische Staatsbürgerschaft erhalten. Damit wäre der Weg frei für einen Einsatz in der Nationalmannschaft der Ukraine. Hintergrund ist das wichtige Playoff-Duell gegen Schweden, das über die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 entscheidet.
Pedrinho, der im April 28 Jahre alt wird, wechselte bereits im Sommer 2021 für eine Ablösesumme von 18 Millionen Euro vom portugiesischen Klub Benfica Lissabon zu Shakhtar. Nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges spielte er leihweise für den brasilianischen Verein Atletico Mineiro. Erst im Sommer 2024 kehrte er wieder in die Ukraine zurück. Die Einbürgerung eines solchen Spielers ist ein strategischer Schritt, um die Mannschaft für das entscheidende Spiel zu verstärken.
Verstärkung für das entscheidende Duell
Nationaltrainer Serhiy Rebrov dürfte großes Interesse daran haben, den talentierten Brasilianer für das Playoff-Spiel gegen Schweden zur Verfügung zu haben. Eine erfolgreiche Einbürgerung würde die Offensivoptionen der ukrainischen Auswahl deutlich erweitern und die Chancen auf den WM-Ticket erhöhen.
Der Fall Pedrinho zeigt, wie gezielt die ukrainische Fußballführung versucht, im internationalen Wettbewerb mitzuhalten. Sollte die Einbürgerung gelingen, könnte sie ein Signal für weitere Legionäre sein, die für die Ukraine auflaufen möchten. Gerade vor dem Hintergrund der sportlichen Herausforderungen gewinnt diese strategische Option an Bedeutung. Der Fokus liegt nun voll auf der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in zwei Jahren.
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