Katastrophe der Straßenbahn in Lissabon: Britische Touristin berichtete über die Schrecken des Unfalls.
Nach Angaben von The Sun: Eine britische Mutter, die Zeugin der Straßenbahnkollision in Lissabon war, berichtete, dass sie ein 'grässliches Knacken' hörte, bevor ihr geraten wurde, im Hotel zu bleiben, um die Schrecken auf der Straße nicht zu sehen.
Bei der schrecklichen Kollision kamen mindestens 16 Menschen ums Leben, und die Passagiere blieben unter den Trümmern eingeklemmt, während Rettungskräfte versuchten, sie zu befreien.
Sky NewsFelix Ferriter, eine der Touristinnen, sagte in einem Interview mit Sky News, dass sie beim Auspacken im Hotel ein schreckliches Donnergrollen hörte.
Ihre Tochter, die im benachbarten Zimmer war, hörte Schreie vom Unfallort und lief schnell zu ihrer Mutter.
Die Gruppe ging nach unten, wo ihnen gesagt wurde: „Geht nicht nach draußen – es ist schrecklich und es gibt Tote.”
Felix fügte hinzu, dass sie, als sie am Morgen vor dem Unfall am Praça Restauradores abgesetzt wurden, die Straßenbahn sahen und beschlossen: „Wir fahren morgen früh damit.”
Die Frau teilte die schrecklichen Momente, die der Tragödie vorausgingen.
„Wir sind ins Hotel gegangen, sind in unser Zimmer gegangen und während wir die Sachen auspackten, gab es ein schreckliches Donnergrollen. Meine Tochter im benachbarten Zimmer hörte die Schreie, verstand, dass etwas passiert war, und kam zu uns.”
Schockierte Zeugen hörten, wie jemand rief: „Da sind Kinder unter den Trümmern”, nur wenige Sekunden nachdem die mit Touristen überfüllte Seilbahn entgleist und mit einem Gebäude kollidiert war.
Aufnahmen vom Unfallort zeigten, wie Dutzende von Menschen nach oben rannten, um den umgekippten Waggon zu finden, der in Stücke zerbrochen war. Rauch und Staub bedeckten die enge Straße, während sich eine Menge Neugieriger am Hügel versammelte.
Umstände des Unfalls und Expertenberichte
Der Waggon entgleiste und begann mit hoher Geschwindigkeit den steilen Hang hinunter zu fahren, den Kontrolle zu verlieren, so die Zeugenaussagen.
Die Seilbahn führte ihren regelmäßigen Verlauf von 741 Metern durch die portugiesische Hauptstadt um etwa 18 Uhr Ortszeit.
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren mindestens 38 Personen an Bord, die meisten von ihnen waren Einheimische und Touristen während der Stoßzeiten in der lebendigen Stadt.
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Trotz der noch laufenden Ermittlungen glauben Experten, dass eines der Seile, das den Waggon hielt, gerissen ist und „einen metallischen Knall” verursacht hat, der führte dazu, dass der Waggon von den Gleisen sprang.
„Ich bemerkte, dass die Straßenbahn dort nicht gestoppt hat, wo sie sollte,” - sagte Bruno Pereira im Interview mit CNN Portugal.
Leider ist unter den Verletzten auch ein dreijähriger Junge, der seinen Vater verloren hat und gesehen wurde, wie er die Polizei um Hilfe bat. Seine Mutter kämpft ebenfalls um ihr Leben.
Diese Tragödie betrifft Menschen aus verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, Spanien und Südkorea. Portugal hat einen nationalen Trauertag ausgerufen.
EPA
Alle Verletzten erhalten die notwendige Hilfe, und die Polizei ermittelt aktiv, um alle Einzelheiten dieser Tragödie zu klären.
Die tragische Ereignis in Lissabon unterstreicht die Bedeutung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr, da solche Vorfälle jederzeit passieren können. Die laufenden Ermittlungen sollen helfen, ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden und die Sicherheit der Passagiere in Seilbahnen und Straßenbahnen, die ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur von Städten sind, zu gewährleisten.
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