Britischer Geheimdienst bewertet russische Maßnahmen als Reaktion auf die Operation der ukrainischen Streitkräfte in Kharkiv.
Die Maßnahmen Russlands als Reaktion auf die Operation der ukrainischen Streitkräfte in Kharkiv
Experten des britischen Geheimdienstes haben die Situation im ukrainisch-russischen Krieg analysiert. Laut einer Mitteilung des sozialen Netzwerks des britischen Verteidigungsministeriums wurde der Bericht am 30. August veröffentlicht.
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihren Vormarsch in der Kharkiv-Region fort, und das russische Kommando versucht, dieses Gebiet zu verteidigen. Eine der aufgestockten Gruppen - "Bars-Kharkiv" - besteht aus Freiwilligen, aber ihr Beitrag ist für die russische Armee innerhalb eines Monats nicht wesentlich.
Auch in Kharkiv wurde ein Einsatz von Söldnern in die sogenannte "Bars-Kharkiv" zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Region angekündigt. Allerdings ist ihr Dienst dringend - sechs Monate lang.
Experten zufolge entstand die Idee, aktive Reserveeinheiten in Russland zu bilden, im Jahr 2021. Aber nach Beginn der Invasion in die Ukraine hat sich dieser Plan geändert, und diese Einheiten bestehen jetzt hauptsächlich aus leichter Infanterie.
Großbritannien betrachtet die Entscheidung, sich dem "Bars-Kharkiv" anzuschließen, als Reaktion auf die Aktionen der ukrainischen Streitkräfte in der Kharkiv-Region. Sie glauben jedoch, dass dieser Einsatz keine signifikante Auswirkung auf die russische Armee haben wird, da Russland weiterhin eine andere Region priorisiert.
Darüber hinaus stellen Experten fest, dass die Äußerungen der russischen Behörden über Verhandlungsbereitschaft nicht mit anderen Aussagen übereinstimmen, die auf einen hohen Grad an Aggressivität seitens des Kreml-Diktators Wladimir Putin gegenüber der Ukraine hinweisen.
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