Londoner Milliardenhilfe: Eingefrorene russische Gelder finanzieren 10.000 Drohnen für Kiew.
So werden beschlagnahmte russische Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine genutzt
Nach Angaben von Novyny.live: Großbritannien will eingefrorene russische Staatsgelder einsetzen, um den Kauf von 10.000 Drohnen aus ukrainischer Produktion zu finanzieren. Dies gab der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow nach einer Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe bekannt. Die Entscheidung gilt als wichtiger Impuls für die ukrainischen Streitkräfte.
Die neu zugesagten Militärhilfepakete für die Ukraine belaufen sich insgesamt auf rund vier Milliarden US-Dollar. Den größten Einzelposten stellt mit einer Milliarde US-Dollar die Finanzierung über den PURL-Mechanismus dar. Weitere Hilfszusagen von über 500 Millionen US-Dollar fließen in Langstreckenartillerie, Drohnen und Raketenprogramme. Hinzu kommen rund 700 Marschflugkörper, die die Niederlande bereitstellen.
„Heute wurde bekannt gegeben, dass das ERA-Projekt und die in Großbritannien eingefrorenen russischen Vermögenswerte für den Kauf ukrainischer Drohnen verwendet werden.“
Mychajlo Fedorow
Internationale Solidarität mit der Ukraine
Mit diesem Schritt unterstreicht London den Willen der internationalen Gemeinschaft, der Ukraine notwendige Ressourcen zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit bereitzustellen. Die Nutzung eingefrorener Gelder könnte zudem als Vorbild für andere Staaten dienen, die nach Wegen suchen, die Ukraine zu unterstützen. Dies verdeutlicht die Bedeutung globaler Zusammenarbeit angesichts der anhaltenden Aggression. Der Einsatz moderner Technologien wie Drohnen kann das Potenzial der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen äußere Bedrohungen erheblich steigern.
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