Operation 'Ashan': Ukrainische Streitkräfte greifen in zwei Phasen 1.180 feindliche Ziele an.

Operation 'Ashan': Ukrainische Streitkräfte greifen in zwei Phasen 1.180 feindliche Ziele an
Operation 'Ashan': Ukrainische Streitkräfte greifen in zwei Phasen 1.180 feindliche Ziele an

Militäraktion 'Ashan'

Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat den erfolgreichen Abschluss der als 'Ashan' bezeichneten Militäraktion bekannt gegeben. Dabei griffen die ukrainischen Streitkräfte in zwei Phasen insgesamt 1.180 feindliche Ziele an. Allein 949 dieser Ziele wurden innerhalb von drei Tagen ausgeschaltet. Zum Einsatz kamen neuartige Munitionstypen, mit denen die gegnerische Artillerie besonders effektiv bekämpft werden konnte.

Den Anstoß für die Operation 'Ashan' gab der ukrainische Präsident; die Durchführung erfolgte auf Basis eines Beschlusses des Oberkommandos. Bereits nach der ersten Phase zog der Gegner einen Großteil seines militärischen Geräts von der Frontlinie ab. In der zweiten Phase wurden 231 feindliche Ziele attackiert, von denen 171 endgültig zerstört wurden. Insgesamt konnten die Verteidigungskräfte während beider Phasen 1.180 gegnerische Ziele treffen. Zum Vergleich: Im April dieses Jahres gelang es den ukrainischen Streitkräften zudem, mit Drohnen zwei feindliche Hubschrauber auf russischem Territorium zu zerstören.

'Jede solche Operation bedeutet nicht nur zerstörte Ausrüstung. Sie vereitelt die Pläne des Feindes, schränkt seine Angriffsmöglichkeiten ein und erhöht die Chancen, das Leben unserer Soldaten zu schützen.' Mychajlo Fedorow

Bedeutung der Aktion

Die Operation 'Ashan' stellt einen wichtigen Schritt im Abwehrkampf gegen die Aggression dar und unterstreicht die Fähigkeiten des ukrainischen Militärs. An der Spezialaktion waren folgende Einheiten beteiligt:

  • Die 412. separate Brigade für unbemannte Systeme NEMESIS
  • Die Spezialeinheit Lasar's Group der Nationalgarde

Mit dieser Aktion demonstriert die Ukraine ihre strategische Initiative im bewaffneten Konflikt und ihre Bereitschaft, moderne Technologien zur Sicherung des Landes einzusetzen. Der erfolgreiche Verlauf der Operation könnte die weiteren Kampfhandlungen beeinflussen, indem er Druck auf den Gegner ausübt und das Kräfteverhältnis verschiebt. Gleichzeitig belegt sie die wachsende Effektivität der ukrainischen Verbände im Umgang mit modernen Waffensystemen.


Lesen Sie auch

Werbung