Budanow: Kreml sieht sich gezwungen, US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu akzeptieren.
Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Kiew und Washington
Nach Angaben von TSN.ua: Der frühere Geheimdienstchef und jetzige Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, Kyrylo Budanow, sieht Bewegung in den Gesprächen über Sicherheitsgarantien. Seinen Angaben zufolge hat die russische Seite ihre Haltung in den Verhandlungen geändert. Moskau erkenne nun an, dass die von den USA zugesagten Sicherheitszusagen für die Ukraine eine Tatsache seien, mit der man rechnen müsse. Solche Garantien sind ein zentrales Element der internationalen Unterstützung für Kiew.
„Die Sicherheitsgarantien, die die USA der Ukraine anbieten – sie werden sie akzeptieren und können nichts daran ändern.“ – Kyrylo Budanow
Laut Budanow zeigt diese neue Rhetorik eine veränderte Position des Kremls auf, was der Ukraine neue Möglichkeiten zur Absicherung eröffne. Das Präsidialamt in Kiew betonte zudem, dass der Begriff der 'Garantien' im geplanten Abkommen mit den USA klar definiert werden müsse, um künftige Missverständnisse auszuschließen.
Ratifizierung durch den US-Kongress erforderlich
Budanow wies darauf hin, dass ein künftiges Abkommen das Ratifizierungsverfahren im US-Kongress durchlaufen müsse. „Daher sehe ich auch bei den Sicherheitsgarantien gewisse Fortschritte“, erklärte er und unterstrich die Bedeutung dieser Verhandlungen für sein Land. Dieser Prozess unterstreicht die langfristige diplomatische Dimension der US-Unterstützung.
Die Aussagen Budanows heben die immense Bedeutung internationaler Rückendeckung für die Ukraine angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Russland hervor. Der Sinneswandel im Kreml könnte auf einen gestiegenen Druck der westlichen Staaten auf Moskau hindeuten. Zugleich zeigt sich Kiews Bereitschaft, diplomatische Initiativen aktiv voranzutreiben. Fortschritte bei den Sicherheitsgarantien wären ein wesentlicher Schritt für die künftige Stabilität und den Schutz der territorialen Integrität der Ukraine.
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