Budanov enthüllte, wer in Russland die Entscheidungen Putins beeinflusst.

Budanov enthüllte, wer in Russland die Entscheidungen Putins beeinflusst
Budanov enthüllte, wer in Russland die Entscheidungen Putins beeinflusst

Änderungen im Umfeld Putins infolge des Krieges in der Ukraine

Der Leiter des ukrainischen Geheimdienstes Kyrylo Budanov sprach über die Veränderungen, die während des Konflikts in der Ukraine im engsten Umfeld von Wladimir Putin stattgefunden haben. Dies erklärte er in einem Interview für 'Ukrinform'.

Laut Budanov hat sich im engsten Umfeld von Putin nichts Wesentliches verändert. Aber die Rolle von Shoigu, der Sekretär des Sicherheitsrates Russlands ist, verliert an Einfluss, während die Rolle von Patrushev nahezu unverändert bleibt.

„Das Einzige ist – die Rolle von Shoigu hat sich erheblich verringert. Das ist ein sehr interessanter Punkt“, bemerkte Budanov.

Der Geheimdienstchef stellte fest, dass das Amt des Sekretärs für nationale Sicherheit und Verteidigung in Russland von großer Bedeutung ist, jedoch ist Shoigu in seinen Befugnissen eingeschränkt.

„Das Büro von Patrushev befindet sich im Kreml, obwohl es früher andere Räumlichkeiten hatte. Es ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Es wurden Änderungen vorgenommen. Aber Shoigu ernennt keine Stellvertreter“, erklärte er.

Darüber hinaus äußerte Budanov seine Meinung über den neuen Verteidigungsminister Russlands Belousov, der im Mai 2024 ernannt wurde. Er betonte seine Vorteile als Technokrat, der sich mit organisatorischen und bürokratischen Fragen beschäftigt.

„Er arbeitet normal. Man nimmt ihn als Technokrat wahr. Er bleibt im Schatten gegenüber Shoigu, der aktiv kommunizierte. Aber seine Arbeit bringt Ergebnisse“, fügte Budanov hinzu.

Insgesamt sieht Budanov bestimmte Veränderungen in der Machtstruktur Russlands, insbesondere hinsichtlich des Einflusses von Shoigu und Patrushev. Er stellte auch fest, dass Russland in der Lage ist, das Korruptionsniveau in seiner Armee zu senken und die Entwicklung der Streitkräfte des Landes zu unterstützen.

Früher sprach Budanov über die Situation an der Front und äußerte seine Gedanken über die Möglichkeit eines Waffenstillstands im Jahr 2025.


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