Ein Teil der entlassenen Mitarbeiter von 'Voice of America' erhielt 30 Tage Zeit, um die USA zu verlassen.
Entlassenen Mitarbeitern von 'Voice of America', die in den USA mit Arbeitsvisa beschäftigt waren, wurde eine Frist von 30 Tagen gesetzt, um das Land zu verlassen. Dies berichtete der ehemalige Journalist der Ressource Ostap Jarysch in einem Interview mit Bihus.Info, wie 'Glavkom' meldet.
Laut dem Journalisten wurden einige Mitarbeiter aus autoritären Ländern aufgrund ihrer Arbeit bei 'Voice of America' Ziel von strafrechtlichen Ermittlungen. Sie halten es für gefährlich, in ihre Heimat zurückzukehren.
Für Menschen aus autoritären Ländern ist es besonders lebensgefährlich, jetzt in die Länder zurückzukehren, über die sie berichten, denn dort werden sie als amerikanische Agenten, Spione, Vaterlandsverräter, die für den Feind gearbeitet haben, angesehen.
Jarysch fügte hinzu, dass einige Journalisten von 'Radio Liberty' sich ebenfalls in einer ähnlichen Situation befinden.
Im März dieses Jahres entließ das US-amerikanische Ministerium für Regierungsleistung (DOGE), geleitet von Elon Musk, den Journalisten Ostap Jarysch von 'Voice of America'.
Am 15. März unterzeichnete Donald Trump eine Anordnung zur Kürzung der USAGM, die die Muttergesellschaft von 'Voice of America' und 'Radio Liberty' ist, die vom US-Regierung finanziert wird. In der Anordnung wird angegeben, dass der Grund für die Kürzung 'der Kampf gegen die Bürokratie' ist.
Später reichten Journalisten von 'Voice of America' eine Sammelklage gegen die Verwaltung des US-Präsidenten Donald Trump und die Sonderberaterin der US-Agentur für globale Medien (USAGM) Kari Lake ein, wegen der Entscheidung, die von Steuerzahlern finanzierten Medien zu schließen.
Es ist zu beachten, dass 'Voice of America' seit 1942 ununterbrochen arbeitet und gegründet wurde, um gegen die nationalsozialistische Propaganda zu kämpfen.
Lesen Sie auch
- Trump auf dem G7-Gipfel: US-Unterstützung für die Ukraine an Bedingungen geknüpft
- G7-Gipfel: Neue Luftabwehrsysteme und verschärfte Sanktionen für die Ukraine beschlossen
- G7-Gipfel in Évian: Trump räumt ein, dass Putin keinen Frieden in der Ukraine will
- Waffenruhe mit Iran: Trump unterzeichnet Absichtserklärung
- Erste Tanker durchqueren die Straße von Hormus nach US-iranischer Einigung
- Selenskyj und Rutte beraten in Brüssel über neue Luftabwehr für die Ukraine

