Stau an der Grenze am 31. Mai: Diese Übergänge sind am stärksten betroffen.
Grenzsituation in der Ukraine am 31. Mai 2023
Nach Angaben von Novyny.live: Am Morgen des 31. Mai 2023 bilden sich an den ukrainischen Grenzübergängen zu Polen, der Slowakei und Ungarn Warteschlangen für die Ausreise. Die um 9:00 Uhr erfassten Daten zeigen unterschiedlich starkes Verkehrsaufkommen an den wichtigsten Kontrollpunkten. Dies deutet darauf hin, dass weiterhin viele Bürger das Land verlassen möchten. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl an Pkw an einigen Übergängen.
Aufschlüsselung nach Grenzübergängen
An der Grenze zu Polen stellt sich die Lage wie folgt dar:
- Kontrollpunkt 'Jahodyn' – 0 Busse
- Kontrollpunkt 'Ustyluh' – 20 Pkw
- Kontrollpunkt 'Krakowez' – 50 Pkw
An der Grenze zur Slowakei wurden am Übergang 'Uschhorod' 5 Pkw registriert. Für die ungarische Grenze weist der Kontrollpunkt 'Tyssa' 8 Pkw auf. Während an diesen drei Grenzen also reger Verkehr herrscht, ist die Lage an den Grenzen zu Rumänien und Moldau ruhig.
Im Gegensatz dazu stehen die Grenzübergänge zu Rumänien und Moldau: Dort wurde an allen Kontrollpunkten weder ein Pkw noch ein Bus gezählt. Die Werte liegen flächendeckend bei null. Das bedeutet, dass am 31. Mai 2023 ausschließlich an den Grenzen zu Polen, der Slowakei und Ungarn nennenswerte Warteschlangen für die Ausreise existieren. Die anderen Routen sind praktisch verkehrsfrei.
Die anhaltenden Staus an den Grenzen zu Polen, der Slowakei und Ungarn zeigen, dass ukrainische Staatsbürger weiterhin in diese Nachbarländer reisen. Gründe hierfür könnten Arbeitsuche, Studium oder familiäre Angelegenheiten sein. Im Gegensatz dazu bleibt das Interesse an einer Ausreise über Rumänien und Moldau gering, was auf eine veränderte Routenwahl hindeuten könnte. Diese Entwicklung sollte weiter beobachtet werden, um mögliche Verschiebungen in den Migrationsströmen frühzeitig zu erkennen.
Lesen Sie auch
- Ausländer in Russland müssen jetzt ihre Standortverfolgung aktivieren - Hier sind die Strafen für die Nichteinhaltung
- Vorbereitung ist der Schlüssel: 60 % des Erfolgs bei Bewerbungsgesprächen in Deutschland
- Gemeinsam gegen Schlepper: Litauen und Lettland schmieden ein Bündnis gegen illegale Migration
- EU-Kommissar fordert Deutschland zur schrittweisen Aufhebung der Grenzkontrollen auf
- Deutschland reformiert 2026 die Anerkennung von Abschlüssen: Wer künftig kein aufwändiges Verfahren mehr durchlaufen muss
- EU verlängert Schutzstatus für Ukrainer: Gültigkeit nun bis 2028

