Energiekrise in der Region Tschernihiw: Fast neun von zehn Haushalten ohne Strom.
Katastrophale Lage in der Stromversorgung
Nach Angaben von Novyny.live: In der nordukrainischen Region Tschernihiw sind am 20. Januar 2023 87% aller Verbraucher von der Stromversorgung abgeschnitten. Grund sind Notabschaltungen. Das örtliche Energieunternehmen Tschernihiwoblenhergo meldet, dass aktuell alle drei Stufen des speziellen Notabschaltplans (SGAW) gleichzeitig aktiv sind.
Die Anordnung für diesen Notabschaltplan erfolgt ausschließlich auf Befehl der nationalen Energiengesellschaft 'Ukrenerho'. Die Vorgabe lautet, dass ein Abschaltbefehl innerhalb von drei Minuten umgesetzt werden muss.
Was Verbraucher jetzt wissen müssen
Die Maßnahmen sind eine Reaktion auf die Notwendigkeit, die Stabilität des Stromnetzes unter extremen Bedingungen aufrechtzuerhalten, die die Energieinfrastruktur der Region belasten. Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich auf länger andauernde Stromausfälle einzustellen und die Mitteilungen der Energieversorger aufmerksam zu verfolgen.
Die Situation in Tschernihiw zeigt eindrücklich, wie fragil die Energieversorgung in Krisenzeiten ist. Die Aktivierung des Notabschaltplans ist ein Versuch der Netzbetreiber, einen kompletten Kollaps des Systems zu verhindern und größeren Schaden abzuwenden.
- Die Anweisungen der Energieversorger sollten unbedingt befolgt werden.
- Insbesondere im Winter ist es entscheidend, auf mögliche Langzeitausfälle vorbereitet zu sein.
Lesen Sie auch
- Indien fordert Aufklärung nach tödlichem US-Angriff auf Tanker mit indischer Besatzung
- Bewaffneter Mann verschanzt sich mit Familie in Uschhorod – KORD-Spezialeinheit im Einsatz
- Extreme Hitze und Gewitter in der Region Charkiw: Höchste Waldbrandwarnstufe ausgerufen
- Unwetterwarnung für Kiew: Heftige Regenfälle und Sturmböen am 12. Juni
- Zwölf Verletzte bei russischem Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk – auch Minderjährige betroffen
- Unwetterfront erreicht die Ukraine: Wo mit Starkregen und Hagel zu rechnen ist

