Chris Eubank über den Tod von Ricky Hatton: Warum Boxer nach der Karriere Unterstützung benötigen.

Chris Eubank über den Tod von Ricky Hatton: Warum Boxer nach der Karriere Unterstützung benötigen
Chris Eubank über den Tod von Ricky Hatton: Warum Boxer nach der Karriere Unterstützung benötigen

Emotionale Hommage an Ricky Hatton

Nach Angaben von The Sun: Chris Eubank senior drückte sein tiefes Beileid für seinen Freund Ricky Hatton nach dessen tragischem Tod aus und forderte mehr Unterstützung für Boxveteranen.

Der ehemalige Weltmeister wurde am Sonntagmorgen im Alter von 46 Jahren tot in seinem Zuhause aufgefunden.

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Hatton, bekannt als 'The Hitman', war eine geliebte Figur in Manchester wegen seiner Boxkarriere.

Er holte sich vier Weltmeistertitel und trat gegen einige der größten Kämpfer der Geschichte an, darunter Floyd Mayweather und Manny Pacquiao.

Chris Eubanks Aussagen

Der 59-jährige Chris trat mit den Moderatoren Kate Duffy und Ben Shephard bei ITV This Morning auf, um über diesen traurigen Verlust zu sprechen.

Chris bemerkte:

„Was für ein Verlust für den Boxsport.“

Er betonte die Notwendigkeit, mehr Unterstützung für Boxveteranen bereitzustellen und wies darauf hin, dass viele Kämpfer nach dem Ende ihrer Karriere nicht auf das Leben in der Öffentlichkeit vorbereitet sind. Chris wandte sich an die Promoter:

„An alle Promotoren und Sender, bitte kümmert euch um die Kämpfer.“

Chris betonte auch den enormen Druck, den Champions empfinden, und dass viele von ihnen nicht wissen, wie sie mit dem Stress nach dem Ende ihrer Karriere umgehen sollen.

Chris erinnerte sich an seinen Freund mit den Worten:

„Ich kannte Ricky als wunderbaren, einfachen, humorvollen Menschen, der den Leuten nahe stand.”

Die letzten Tage von Ricky Hatton

Der Tod von Ricky kam für seine Freunde überraschend, die besorgt waren, als er am Freitag nicht zum Training erschien und am Samstag nicht zu einem Kampf in Bolton kam.

Die Polizei fand Rickys Körper in seinem luxuriösen Anwesen in Hyde, Greater Manchester, kurz vor 7 Uhr morgens. Die Behörden stellten klar, dass sein Tod nicht als verdächtig gilt.

In einer Beileidsbekundung sagte der ehemalige Champion Amir, der aus Bolton stammt:

„Heute haben wir nicht nur einen der größten Boxer Britanniens verloren, sondern einen Freund, Mentor, Krieger, Ricky Hatton.”

Vor seinem Tod hatte Ricky eine bewegende Nachricht an ein Opfer von Mobbing gesendet und den Jungen aufgefordert:

„Halte durch, trainiere weiter Boxen, um dein Selbstvertrauen zu stärken.”

Das Erbe von Ricky Hatton

Ricky, der Titel in der Leicht- und Weltergewichtsklasse gewann, zeigte sich in Kämpfen gegen Stars wie Kostya Tszyu und José Luis Castillo. Er wird als einer der herausragendsten Boxer Großbritanniens seiner Generation in Erinnerung bleiben.

Hatton erhielt 2007 den Order of the British Empire (MBE) und erlangte danach Popularität als Promoter und Boxtrainer. Im Laufe der Jahre kämpfte er mit Problemen wie Alkoholabhängigkeit und Depressionen, konnte sich jedoch erholen und kehrte 2019 zum Sport zurück.

Shutterstock Editorial Das Unglück um Ricky Hatton wurde zu einem lautstarken Vorfall in der Boxwelt, der die Bedeutung der Unterstützung von Sportlern nach dem Ende ihrer Karriere hervorhob. Hatton hinterlässt ein großes Erbe, und seine Erinnerung lebt in den Herzen vieler, die seine Karriere und sein Schicksal verfolgt haben. Sein Tod ruft zu wichtigen Veränderungen im Unterstützungssystem für Boxer auf, die, jenseits des Ruhms, mit enormen Herausforderungen im Leben konfrontiert sein können.

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