Gemeinsamer Schlaf mit Haustieren: Tierärztin nennt die Hauptgefahren.

Gemeinsamer Schlaf mit Haustieren: Tierärztin nennt die Hauptgefahren
Gemeinsamer Schlaf mit Haustieren: Tierärztin nennt die Hauptgefahren

Nach Angaben von ТСН: Immer mehr Menschen laden ihre Haustiere ins Bett ein, aber gemeinsamer Schlaf kann nicht so sicher sein, wie es scheint. Es ist wichtig zu verstehen, wann dies akzeptabel ist und wann es besser ist, das Tier auf dem Boden zu lassen.

„Wenn das Tier gesund, geimpft, entwurmt und in gutem hygienischen Zustand ist, sind die Risiken minimal. Allerdings verschlechtert sich die Schlafqualität für den Menschen fast immer, denn der Schlaf von Tieren ist polyphasisch, besonders bei Katzen. Das bedeutet, dass sie zwischen den Zyklen aktiv sind und den Besitzer wecken können“, erklärte die Tierärztin Yelyzaveta Babiy.

Gefahren durch Tiere, die draußen sind

Katzen und Hunde, die nach draußen gehen, können Flöhe und Zecken mit nach Hause bringen, selbst wenn sie behandelt wurden. Außerdem wird es in Ihrem Zuhause immer Schmutz und Staub geben. Zudem besteht das Risiko, dass Krankheitserreger (Zoonosen) auftreten.

„Mechanisch können Flöhe oder Zecken sogar von behandelten Tieren, insbesondere von Katzen, übertragen werden. Der Schutz funktioniert so, dass das Tier nicht leidet, aber es kann Parasiten nach Hause bringen“, hebt Babiy hervor.

Es ist bekannt, dass Flohspeichel ein starkes Allergen ist und Parasiten leicht ins Bett gelangen können.

Die Tierärztin wies darauf hin, in welchen Fällen man das Tier definitiv nicht ins Bett lassen sollte:

  • es ist sehr klein oder alt

  • hat Aggression oder Verhaltensprobleme

  • leidet an chronischen Infektionen oder Inkontinenz

Hunde können das Bett als ihr Territorium betrachten und es verteidigen.

Katzen oder Hunde: Wer ist sicherer?

Hunde tragen weniger Parasiten und stören seltener den Schlaf. Gemeinsamer Schlaf mit einem Hund erhöht den Oxytocinspiegel – das „Wohlfühlhormon“.

„Ein behandelter Hund ist ein sehr sicherer Schlafpartner. Er trägt kaum aktive Infektionsformen in sich und bringt selten Zecken mit. Außerdem wird beim Schlaf mit einem Hund mehr Oxytocin, das Wohlfühlhormon, freigesetzt“, bemerkt die Fachfrau.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern: Der Hund sollte nur mit Erlaubnis ins Bett kommen, um territoriale Aggression zu vermeiden.

Warum wecken Katzen ihre Besitzer

Katzen schlafen in kurzen Intervallen und verstehen den langen menschlichen Schlaf nicht. Sie können beginnen, sich zu sorgen, wenn der Besitzer lange regungslos liegt, und ihn mit einer Pfote oder mit Miauen überprüfen.

„Katzen berühren manchmal mit der Pfote das Gesicht oder rufen Sie mitten in der Nacht, weil sie sich Sorgen machen, dass Sie zu lange regungslos liegen und langsam atmen. Sie überprüfen buchstäblich, ob Sie noch leben“, sagt die Tierärztin.

Fazit: Es ist möglich, mit Tieren zu schlafen, wenn sie gesund und gepflegt sind, aber man sollte die Risiken berücksichtigen, insbesondere wenn das Haustier draußen war oder den Schlaf stören könnte.

Früher haben wir das Thema der Inhaltsstoffe in Reinigungsmitteln angesprochen, die für Ihre Haustiere gefährlich sein könnten.

Insbesondere dazu gehören: Chlor, Ammoniak, ätherische Öle, Phenole, quartäre Ammoniumverbindungen.

Warum das schädlich sein kann, lesen Sie in unserem Artikel.

Gemeinsamer Schlaf mit Haustieren birgt Risiken, über die jeder Haustierbesitzer informiert sein sollte. Tierärzte raten, weise zu wählen und die Gesundheit sowie das Verhalten der Lieblinge zu berücksichtigen, um sowohl für das Tier als auch für den Besitzer Komfort und Sicherheit zu gewährleisten.

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