Das EU-Parlament hat den Plan zur Beendigung des Schutzes für Ukrainer genehmigt: Was passiert nach 2027?.

Das EU-Parlament hat den Plan zur Beendigung des Schutzes für Ukrainer genehmigt: Was passiert nach 2027?
Das EU-Parlament hat den Plan zur Beendigung des Schutzes für Ukrainer genehmigt: Was passiert nach 2027?

Nach Angaben von inkorr.com: Der Rat der Europäischen Union hat Empfehlungen zur schrittweisen Schließung des Programms für vorübergehenden Schutz für Ukrainer bis März 2027 verabschiedet. Die neuen Vorschläge sehen vor, dass Flüchtlinge auf andere Formen des legalen Aufenthalts umsteigen können. Dies teilte der EU-Pressedienst mit. Experten haben auch darüber diskutiert, wer von den Ukrainern nach dem Ende des Programms in Deutschland bleiben darf.

„Die Empfehlungen sind ein Versuch, das Chaos nach dem Ende des vorübergehenden Schutzes zu vermeiden“, erklärt Wit Novotny, Experte des Brüsseler Zentrums für Europäische Studien.

Im Dokument gibt es jedoch keine klaren Anweisungen, und die Entscheidung liegt bei den nationalen Regierungen, die selbst bestimmen, welche Status vergeben werden.

Einige EU-Länder sind noch nicht bereit, Ukrainern Alternativen anzubieten

Das Programm für vorübergehenden Schutz (TPD) wurde im März 2022 aktiviert, um Ukrainern, die vor dem Krieg fliehen, zu helfen. Das Programm endet am 4. März 2027, sodass die EU-Länder bereits mit den Vorbereitungen begonnen haben. Einige von ihnen, darunter Deutschland, ändern ihre Gesetze, um auf nationale Status umzusteigen, während andere noch keine Vorbereitungen getroffen haben.

Der Experte Martin Wagner stellt fest: „Freiwillige Rückkehrprogramme ermöglichen es, den Aufenthalt in der EU bis zum Ende ihrer Gültigkeit zu verlängern“.

Sind nach dem Ende des vorübergehenden Schutzes Abschiebungen von Ukrainern aus der EU geplant?

Experten sind sich sicher, dass es keine Zwangsabschiebungen gibt.

„Solange in der Ukraine russische Bomben fallen, ist das Risiko von Abschiebungen minimal“, betont Novotny.

Wagner fügt hinzu, dass die EU die Situation in der Ukraine versteht. Im Falle einer Fortsetzung des Krieges könnte der TPD für diejenigen, die sich bereits in der EU befinden, verlängert oder ähnliche Status wie der deutsche „Duldung“ - vorübergehende Aussetzung von Abschiebungen - gewährt werden.

Ratschläge für Ukrainer:

  • Keine Panik: Die EU-Länder suchen nach optimalen Lösungen.
  • Informieren Sie sich: Wenden Sie sich an die Botschaften der Ukraine, die örtlichen Behörden oder internationale Organisationen.
  • Treffen Sie überlegte Entscheidungen: Bewerten Sie, ob Sie in der EU bleiben oder nach Hause zurückkehren möchten.

Brüssel versucht, die humanitären Verpflichtungen mit den nationalen Interessen der Mitgliedstaaten in Einklang zu bringen. Für viele Ukrainer, die sich in die europäische Gesellschaft integriert haben, können neue Status die Möglichkeit für ein stabiles Leben bieten, da vieles von der Politik der einzelnen Länder abhängt. In jedem Fall bleibt die Situation angespannt, und es ist wichtig, die Nachrichten zu verfolgen, um über die neuesten Entwicklungen informiert zu bleiben.


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