Wissenschaftler haben den Mythos widerlegt: Wie alt ein Hund wirklich nach menschlichen Maßstäben ist.

Wissenschaftler haben den Mythos widerlegt: Wie alt ein Hund wirklich nach menschlichen Maßstäben ist
Wissenschaftler haben den Mythos widerlegt: Wie alt ein Hund wirklich nach menschlichen Maßstäben ist

Nach Angaben von ТСН: Es gibt das Stereotyp, dass ein Hundejahr sieben Menschenjahren entspricht, aber die Wissenschaft widerlegt diese einfache Formel.

Neue Vorstellungen vom Altern von Hunden

Professor Trey Ideker von der medizinischen Fakultät der University of California, San Diego, merkt an, dass es nicht ganz korrekt ist, einen einjährigen Hund mit einem siebenjährigen Kind zu vergleichen. Er erklärt, dass die physiologische Reife bei Hunden viel früher eintritt: Bereits im neunten Lebensmonat kann das Tier Nachkommen haben, was nicht der Formel 'multiplizieren mit sieben' entspricht.

Studien zum Hundejahr

Um das Alter von Hunden und Menschen genauer zu bestimmen, nutzten Wissenschaftler die epigenetische Uhr - eine Methode, die das biologische Alter durch Veränderungen in der DNA-Methylierung bestimmt. In der Studie wurden Proben von 104 Hunden (hauptsächlich Labradoren) im Alter von einem Monat bis 16 Jahren analysiert und mit Daten von über 300 Menschen unterschiedlichen Alters verglichen.

Neue Altersbestimmung

Die Ergebnisse zeigten, dass Hunde in den frühen Lebensphasen sehr schnell altern, und nach sieben Jahren verlangsamt sich dieser Prozess. Wissenschaftler schlagen auf Basis der gewonnenen Daten eine neue Formel zur Bestimmung des Hundejahres vor: 16 × ln (Alter des Hundes) + 31.

Nach diesem Modell entspricht ein acht Wochen altes Welpen ungefähr einem neun Monate alten Menschen, und ein einjähriger Hund entspricht einem etwas über 30-jährigen Menschen. Forscher betonen auch, dass diese Formel für verschiedene Rassen angepasst werden muss, da die Alterungsraten erheblich variieren können.

Wir erinnern daran, dass Experten erklärt haben, welche fünf Verhaltensmuster eines Hundes auf eine tiefe emotionale Bindung zum Besitzer hinweisen.

Diese neuen Daten könnten unser Verständnis vom Alter und Altern von Hunden erheblich verändern. Nun können wir mit wissenschaftlichen Methoden den physischen und emotionalen Zustand unserer vierbeinigen Freunde genauer einschätzen und die Pflege entsprechend anpassen. Es ist wichtig zu beachten, dass jede Rasse ihre eigenen Besonderheiten hat, und es ist immer besser, Rat bei Tierärzten einzuholen, um die besten Bedingungen für unsere Lieblinge zu gewährleisten.


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