Russland hat zum ersten Mal die Hyperschallrakete Oreschik bei Lwiw eingesetzt: Was über die Folgen bekannt ist.
Nach Angaben von ТСН: Die russischen Truppen haben gestern ein Infrastrukturziel bei Lwiw angegriffen und dabei die Rakete 'Oreschik' verwendet. Glücklicherweise wurde das Gasversorgungssystem nicht beschädigt.
Diese Informationen wurden von einem Abgeordneten der Partei 'Diener des Volkes' im Fernsehen 'Noviny.Live' bestätigt, während er Gerüchte über mögliche Probleme mit der Gasversorgung in der Region Lwiw kommentierte.
„Tatsächlich wurde die Gasinfrastruktur in Lwiw nicht beschädigt. Die Druckwelle verursachte einige geringfügige Schäden, aber der Feind richtete seinen 'Oreschik' auf ein anderes, nicht mit Gas verbundenes Ziel“, erzählte er.
Der Politiker teilte auch seine Gedanken über das Ziel der Angriffe mit.
„Ich denke, dass diese Schläge mehr Druck auf die Ukraine ausüben sollen und versuchen, der Europäischen Union zu zeigen, dass 'Oreschik' auch sie erreichen kann. Es ist eher ein Waffenklirren als eine echte Bedrohung“, betonte er.
Der Angriff mit 'Oreschik' auf Lwiw: Was passiert ist
In der Nacht des 9. Januar führte die russische Armee einen Raketenangriff auf den Lwiwer Bezirk durch. Ein Abgeordneter des Lwiwer Stadtrats berichtete über einen Gasengpass in mehreren Siedlungen, einschließlich der Siedlung Rudno.
Der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadovy, bemerkte, dass im Rudno die automatische Sicherheitsanlage aufgrund der Druckwelle ausgelöst wurde, was dazu führte, dass 376 Abonnenten ohne Gas blieben. Der Bürgermeister betonte, dass dies kein Unfall war, sondern eine Schutzreaktion des Systems.
Der Leiter der Lwiwer OVA, Maksym Kozytskyi, fügte hinzu, dass ein Objekt der kritischen Infrastruktur getroffen wurde.
Sadovy wies darauf hin, dass die Explosion durch den Raketenangriff 'Oreschik' der erste Fall in der Geschichte des Krieges war, bei dem die Rakete mit einer rekordverdächtigen Geschwindigkeit von etwa 13.000 km/h gestartet wurde. Er betonte, dass der Angriff auf einen Ort, der weniger als 70 km von der EU-Grenze entfernt liegt, ein klares Signal an die internationalen Partner ist, dass Russland alle Grenzen ignoriert.
Dieser Angriff auf Lwiw lenkt wieder die Aufmerksamkeit auf die Sicherheitsbedrohungen in der Westukraine. Äußerungen von Beamten deuten darauf hin, dass das Land weiterhin der Aggression entgegenwirkt, während es versucht, den Schutz der lebenswichtigen Infrastruktur und der Bevölkerung sicherzustellen. Es ist wichtig, dass internationale Partner diese Ereignisse in ihrer Politik zur Unterstützung der Ukraine berücksichtigen.
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