Die Inflation in der Ukraine hat sich auf 0,2% verlangsamt: Was im Dezember billiger wurde.
Nach Angaben von ТСН: Im Dezember 2025 sind die Verbraucherpreise um 0,2% monatlich gestiegen, während die Inflationsrate im Jahresvergleich bei 8,0% blieb. Dies belegen die Daten des Staatlichen Statistikdienstes der Ukraine.
Nach Angaben des Amtes betrug die Basisinflation im Dezember nur 0,1% im Vergleich zum November. Dabei betrug der Wert für das gesamte Jahr 2025, wie auch die Gesamtinflation, 8,0%.
Was teurer wurde und was billiger wurde
Nach Informationen des Statistikdienstes hat sich der allgemeine Preisindex für Lebensmittel im Monatsverlauf kaum verändert, jedoch gab es innerhalb der Kategorien erhebliche Schwankungen:
Am meisten teurer wurden Eier, Produkte aus Getreide, Fisch, Brot und Sonnenblumenöl (Anstieg von 0,7% bis 5,6%). Auch die Preise für Schmalz, Gemüse, Rindfleisch und Milch sind gestiegen.
Billiger wurden Früchte, Zucker, Geflügelfleisch und Schweinefleisch (um 0,2–4,1%). Weniger musste für Reis, Milchprodukte und Öl bezahlt werden.
Wie sich die Preise für Alkohol, Kleidung und Transport verändert haben
Laut einer Analyse des Statistikdienstes ist der Preis für Tabakwaren um 1,9% gestiegen, was zu einem allgemeinen Anstieg der Kosten für Alkohol und Tabak um 1,0% führte.
Die Preise für Transportdienstleistungen sind aufgrund der gestiegenen Kosten für Kraftstoffe und Schmierstoffe (+1,1%) sowie der Erhöhung der Ticketpreise für den Schienenverkehr (+1,3%) um 0,7% gestiegen.
Eine erfreuliche Nachricht für Käufer in den Bekleidungs- und Schuhabteilungen: Diese Produkte haben sich im Durchschnitt um 3,9% verbilligt (Schuhe - um 4,4%, Kleidung - um 3,6%).
Datenbeschränkungen
Der Statistikdienst weist darauf hin, dass die Berechnungen ohne Berücksichtigung der vorübergehend besetzten Gebiete und aktiven Kampfzonen durchgeführt werden. Die Beobachtungen wurden nur in repräsentativen Städten durchgeführt; ländliche Gebiete wurden im Bericht nicht berücksichtigt.
Anfang 2026 erwartet die Ukrainer eine uneindeutige Preissituation: Hochfett-Molkereiprodukte und einige Gemüsearten könnten billiger werden, während Brot, Eier und Gewächshausgemüse weiterhin teurer werden.
Zu den Hauptfaktoren, die Einfluss haben, gehören die Kosten für Strom, Witterungsbedingungen und die tatsächliche Kaufkraft der Bevölkerung, so die Experten. Diese Faktoren könnten erheblichen Einfluss auf die Haushaltsplanung im nächsten Jahr haben.
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