Gemüsepreise in der Ukraine im Umbruch: Möhren billiger, Gurken teurer.
So haben sich die Preise für Obst und Gemüse in der Ukraine binnen einer Woche verändert
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Gemüsemarkt zeigt derzeit gegenläufige Entwicklungen: Während Möhren und Kartoffeln günstiger werden, steigen die Preise für Gurken und Tomaten. In der vergangenen Woche gab es bei wichtigen Sorten deutliche Verschiebungen.
- Möhren verbilligten sich von 10–12 auf 6–11 Hrywnja pro Kilogramm.
- Rote Bete fiel von 9–11 auf 8–11 Hrywnja pro Kilogramm.
- Kartoffeln sanken von 10–12 auf 6–12 Hrywnja pro Kilogramm.
- Speisezwiebeln zogen von 6–8 auf 7–9 Hrywnja pro Kilogramm an.
Im Bereich der Gemüse verteuerten sich Gewächshausgurken von 150–220 auf 150–250 Hrywnja pro Kilogramm, Tomaten stiegen von 140–155 auf 150–165 Hrywnja pro Kilogramm. Auch Paprika wurde teurer – von 180–200 auf 200–260 Hrywnja pro Kilogramm. Blumenkohl kletterte von 125–145 auf 160–170 Hrywnja pro Kilogramm. Dagegen fiel Rotkohl von 20–25 auf 15–20 Hrywnja pro Kilogramm, und Chinakohl bewegte sich von 23–27 auf 20–28 Hrywnja pro Kilogramm.
Radieschen verbilligten sich deutlich von 200–220 auf 75–100 Hrywnja pro Kilogramm, während Frühlingszwiebeln im Preis anzogen.
Preisveränderungen bei Obst
Bei den Früchten gaben Äpfel von 30–45 auf 25–45 Hrywnja pro Kilogramm nach, Birnen wurden von 100–120 auf 55–120 Hrywnja pro Kilogramm günstiger. Mandarinen hingegen verteuerten sich von 55–80 auf 60–95 Hrywnja pro Kilogramm. Zudem fiel der Preis für Kaki, und Gartenerdberries sanken von 180–250 auf 180–200 Hrywnja pro Kilogramm.
Zusammengefasst zeigt der ukrainische Gemüsemarkt Preisschwankungen, die das Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot bei wichtigen Obst- und Gemüsesorten widerspiegeln.
Die Preisveränderungen bei Obst und Gemüse lassen sich auf saisonale Effekte zurückführen, aber auch auf Faktoren wie Witterung, Erntemengen und veränderte Konsumgewohnheiten. Diese Einflüsse prägen das Marktgeschehen in der Ukraine.
Günstigere Preise für Möhren und Kartoffeln könnten diese Lebensmittel für Verbraucher erschwinglicher machen. Gleichzeitig deuten die höheren Kosten für Gewächshausgemüse auf mögliche Lieferengpässe oder gestiegene Produktionskosten hin. Die Beobachtung dieser Trends hilft, die Lage auf dem ukrainischen Markt besser einzuschätzen.
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