Ukraine: Energiekrise verschärft sich – Notabschaltungen bleiben.
Energiekrise in der Ukraine
Nach Angaben von UATV: Die Stromversorgung in der Ukraine bleibt angespannt. Grund dafür sind die massiven Schäden an der Energieinfrastruktur durch russische Angriffe. Wie der ukrainische Netzbetreiber Ukrenerho am 8. Februar 2023 mitteilte, sind Notabschaltungen weiterhin erforderlich. In den meisten Regionen des Landes können keine planbaren Lastabwurfpläne mehr eingehalten werden, was die kritische Lage verdeutlicht.
Folgen der Kriegsangriffe für das Stromnetz
Die russischen Streitkräfte haben die Energiesicherheit des Landes gezielt angegriffen. Allein in der vergangenen Woche flogen sie massive Attacken und setzten dabei über:
- 2000 Angriffsdrohnen,
- 1200 präzisionsgelenkte Fliegerbomben,
- 116 Raketen ein.
Diese Angriffe erschweren die Reparaturarbeiten erheblich. Zudem ist die Atomkraft-Erzeugung aufgrund des Mangels an Übertragungskapazität teilweise gedrosselt, was die Gesamtbilanz zusätzlich belastet.
Ukrenerho betont, dass 'die Wiederherstellung sowohl in Kraftwerken als auch in den Hochspannungs-Umspannwerken, die die Leistung der Atomkraftwerke einspeisen, andauert'.
Dies zeigt die enormen Anstrengungen, die ungeachtet der anhaltenden Bedrohungen unternommen werden, um die Lage zu stabilisieren.
Die Energiekrise bleibt eine der größten Herausforderungen für die Ukraine. Die ständigen Angriffe auf kritische Infrastruktur verursachen immer neue Schäden, bevor alte vollständig repariert sind. Der Wiederaufbau des Stromnetzes ist ein Wettlauf gegen die Zeit und hängt auch von internationaler Unterstützung ab. Eine stabile Energieversorgung ist jedoch entscheidend für das Leben der Bevölkerung und das Funktionieren der Wirtschaft inmitten des Krieges.
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