Krankenhaus in der Region Charkiw getroffen: Klinik und Rettungswagen beschädigt.

Krankenhaus in der Region Charkiw getroffen: Klinik und Rettungswagen beschädigt
Krankenhaus in der Region Charkiw getroffen: Klinik und Rettungswagen beschädigt

Angriff auf die Region Charkiw: Die Folgen

Nach Angaben von Novyny.live: Am 13. Juni griffen russische Truppen die Siedlung Schewtschenkowe in der Region Charkiw mit gelenkten Fliegerbomben an. Dabei wurden ein medizinischer Komplex sowie Fahrzeuge des Rettungsdienstes beschädigt. Insgesamt waren am vergangenen Tag 17 Ortschaften der Region von russischen Angriffen betroffen, was ein Todesopfer und drei Verletzte forderte. Die anhaltenden Attacken auf zivile Einrichtungen verdeutlichen die zunehmende Gefahr für die Bevölkerung vor Ort.

In der Ortschaft Petropawliwka kam ein 70-jähriger Mann ums Leben, während in der Siedlung Petschenihy ein 63-jähriger Mann verletzt wurde. In Schewtschenkowe erlitt ein 76-jähriger Einwohner Verletzungen. Zudem erlitt eine 84-jährige Frau im Dorf Kowali eine akute Stressreaktion. Nach Angaben der lokalen Behörden setzten die russischen Streitkräfte im Laufe des letzten Tages folgende Waffen ein:

  • vier gelenkte Fliegerbomben,
  • vier Drohnen vom Typ 'Molnija',
  • sieben FPV-Drohnen
  • sowie 15 weitere unbemannte Fluggeräte.
Serhij Starikow, Vertreter der lokalen Verwaltung: 'Die russischen Truppen verstärken in letzter Zeit ihre Angriffe auf die Gemeinde und setzen stärkere Waffen ein.'

Er berichtete außerdem: 'Heute im Morgengrauen haben die Russen mit gelenkten Fliegerbomben die Räumlichkeiten des Krankenhauskomplexes erheblich beschädigt.'

Darüber hinaus bargen und entschärften Sprengstoffexperten des Katastrophenschutzes 44 Sprengkörper. Es ist erwähnenswert, dass die russische Armee bereits am 10. Juni ein Mehrfamilienhaus in Charkiw angegriffen hatte, was die anhaltende Eskalation des Konflikts in der Region unterstreicht.

Die Lage in der Region Charkiw bleibt angesichts der zunehmenden Intensität der Beschüsse durch russische Truppen angespannt. Die Angriffe auf zivile Infrastruktur, insbesondere medizinische Einrichtungen, zeigen, dass internationale Normen zum Schutz der Zivilbevölkerung während Kampfhandlungen missachtet werden. Die lokalen Behörden und die Rettungsdienste arbeiten weiterhin an der Beseitigung der Schäden und der Verbesserung der Sicherheit für die Bewohner der Region.


Lesen Sie auch

Werbung