Der 26. Februar 2014: Ein Tag des Widerstands gegen die Krim-Besetzung.
Ein Tag, der Geschichte schrieb
Nach Angaben von UATV: Der 26. Februar markiert den Tag des Widerstands gegen die Besetzung der Krim. Dieses Datum steht für den entschlossenen Protest der Krimtataren und anderer Bürger unmittelbar vor dem von Russland inszenierten Referendum. In Simferopol gipfelten an diesem Tag die Demonstrationen, die sich gegen die zunehmende Aggression richteten.
Die Annexion der Krim durch Russland fand 2014 statt. Bereits am 23. Februar hatte Refat Tschubarow die Abgeordneten des Krimparlaments eindringlich aufgefordert, die Halbinsel nicht an Russland auszuliefern. Für den 26. Februar 2014 war eine Sitzung der Obersten Rada der Krim geplant, doch die Lage im Land hatte sich bereits dramatisch zugespitzt.
Gulnara Abdulajewa, eine Zeitzeugin, erinnert sich an die angespannte Stimmung:
'An diesem Tag wurde uns gesagt, die Frauen sollten nicht kommen.' - Gulnara Abdulajewa
Ihre Worte spiegeln die bedrohliche Atmosphäre wider. Sie betont:
'Der Höhepunkt war dann der 26. Februar.' - Gulnara AbdulajewaDieser Tag wurde zum Symbol für den Versuch der Menschen, sich der Aggression entgegenzustellen.
Am 27. Februar 2014 wurden im Zentrum von Simferopol russische Flaggen gehisst, was die weitere Eskalation signalisierte. Gulnara Abdulajewa beschreibt:
'Das war ein schrecklicher Morgen, der 27. Februar.' - Gulnara Abdulajewaund unterstreicht damit die Tragweite der Ereignisse. Sie fügt hinzu, dass 'diese Operation natürlich über einen langen Zeitraum vorbereitet wurde', was auf die planvolle Vorbereitung der Annexion hindeutet.
Im Februar 2014 versammelten sich die Krimtataren nahezu täglich, um ihre Haltung zu zeigen. 'Wir kamen praktisch jeden Tag zusammen, um unsere zivile Position zu zeigen', so Gulnara Abdulajewa. Dies zeigt die beeindruckende Mobilisierung der Gemeinschaft in dieser kritischen Phase.
Die bleibende Bedeutung des Widerstandstages
Der Tag des Widerstands ist zu einem Symbol des Kampfes der Krimtataren um ihre Rechte und ihre Identität unter den Bedingungen der Besatzung geworden. Er mahnt dazu, die Erinnerung an die Ereignisse und an die Menschen, die für Freiheit und Rechte eintraten, wachzuhalten.
Das Gedenken unterstreicht die Bedeutung des historischen Bewusstseins und den fortwährenden Einsatz der Krimtataren für ihre Rechte. Dieser Tag erinnert nicht nur an die Geschehnisse von 2014, sondern dient auch als wichtiges Symbol für heutige Generationen, die ihre Kultur und Identität unter Besatzung bewahren wollen. Angesichts der anhaltenden völkerrechtswidrigen Situation ist es entscheidend, das Gedenken aufrechtzuerhalten und die internationale Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Krim zu lenken.
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