Lettland verhängt Einreiseverbot gegen zwei ukrainische Schauspieler: Warum sie jetzt unerwünscht sind.
Lettland stuft prorussische Schauspieler als unerwünschte Personen ein
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Republik Lettland hat die prorussischen Schauspieler Wolodymyr Mojseenko und Wolodymyr Danylez zu unerwünschten Personen erklärt. Grund dafür ist ihre Beteiligung an der Propaganda der Russischen Föderation. Das Einreiseverbot für die beiden Künstler gilt auf unbestimmte Zeit. Die entsprechende Anordnung wurde von der lettischen Außenministerin Baiba Braže unterzeichnet.
Beteiligung an Propagandaaktionen
Bereits seit 2019 stehen Mojseenko und Danylez auf der Liste der ukrainischen Plattform 'Myrotworez'. Sie wirkten an einer propagandistischen Informationsaktion Russlands mit, die unter dem Titel 'Fernsehbrücke zwischen Russland und der Ukraine: „Man muss reden“' bekannt wurde. Beide Schauspieler unterstützten zudem die Annexion der Krim und besuchten die Halbinsel nach 2014 mehrfach. Im Jahr 2020 traten sie in Witebsk gemeinsam mit russischen Stars auf, die die Politik von Präsident Wladimir Putin befürworten.
Dieser Schritt Lettlands reiht sich in die umfassendere Strategie des Landes ein, russischer Propaganda und deren Einfluss in der Region entgegenzuwirken. Mit der Einstufung von Mojseenko und Danylez als unerwünschte Personen unterstreicht Lettland sein Bestreben, nationale Interessen zu schützen und die Souveränität der Ukraine zu unterstützen. Solche Maßnahmen könnten auch andere baltische und osteuropäische Staaten dazu bewegen, ähnliche Schritte gegen prorussische Akteure zu prüfen.
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