Abgeordnete wurden vor einem möglichen Angriff auf das Parlament gewarnt: Nächste Sitzungen wurden abgesagt.
Die für den 22. November geplante Sitzung des Parlaments wurde wegen der Bedrohung eines Angriffs auf das Gebäude abgesagt. Dies berichtete der Abgeordnete Oleksiy Honcharenko. Laut seinen Angaben werden aufgrund dieser Situation keine Fragen an die Regierung gestellt.
Diese Information wurde vom Abgeordneten Taras Batenko bestätigt, der hinzufügte, dass sie Informationen über die Bedrohung erhalten haben.
Uns wurde von der Bedrohung eines Raketenangriffs auf das Parlament in den nächsten Tagen gesagt, - Abgeordneter Batenko.
— GLAZKOM (@GLAVCOM_UA) 21. November 2024
Die nächste Sitzung des Parlaments ist für Dezember geplant.
Wir erinnern daran, dass Wladimir Putin erklärte, dass die russischen Truppen die Stadt Dnipro mit einer ballistischen Rakete namens 'Oréschnik' angegriffen haben, die für den Transport von Atomwaffen bestimmt ist. Er bemerkte jedoch, dass die Rakete keinen Atomkopf trug. Putin behauptet, dass die Geschwindigkeit der Rakete 2,5-3 km pro Sekunde beträgt.
Früher berichteten die ukrainischen Streitkräfte, dass die russischen Truppen erstmals die Stadt Dnipro mit einer Interkontinentalrakete angegriffen haben. Insbesondere wurde eine Interkontinentalrakete 'Rubizh' gestartet.
Laut Angaben zum Anstieg der Raketenproduktion und den Pausen zwischen den Angriffen hat Russland derzeit mehr als 1.500 Raketen mit einer Reichweite von über 350 km.
Lesen Sie auch
- Warum Belarus seine Radargeräte wohl nicht abbauen wird: Einschätzung von Portnikow
- Massive Drohnenattacke auf Moskauer Raffinerie: 200 unbemannte Systeme im Einsatz – die Folgen im Überblick
- EU-Spitzen kritisieren Kontakte von Ratspräsident Costa mit dem Kreml: Droht der Ukraine-Unterstützung ein Dämpfer?
- Belgiens Regierungschef: Selenskyj soll Europa bei Russland-Gesprächen vertreten
- Kreml als Schwachstelle: Militärexperte sieht wachsende Schlagkraft der ukrainischen Streitkräfte
- Putins Machtinszenierung bröckelt: Angriffe auf Moskau erschüttern das Image des starken Führers

