Vorsicht mit Holzasche: Diese Pflanzen vertragen den Kalk-Kick nicht.

Vorsicht mit Holzasche: Diese Pflanzen vertragen den Kalk-Kick nicht
Vorsicht mit Holzasche: Diese Pflanzen vertragen den Kalk-Kick nicht

Holzasche im Garten: Nicht immer ein Segen

Nach Angaben von Novyny.live: Obwohl Holzasche als natürlicher Dünger geschätzt wird, kann sie für bestimmte Pflanzen schädlich sein. Sie wirkt stark alkalisch und erhöht den pH-Wert des Bodens, was bei säureliebenden Gewächsen zu Mangelerscheinungen wie Chlorose führen kann. Es ist daher entscheidend zu wissen, welche Pflanzen keine Asche vertragen und welche Alternativen es gibt.

Holzasche hat einen alkalischen pH-Wert zwischen 8 und 13. Säureliebende Pflanzen, auch Azidophile genannt, benötigen hingegen einen sauren Boden mit einem pH-Wert von 4,5 bis 6,0. Zu diesen Pflanzen gehören:

  • Hortensien
  • Rhododendren
  • Azaleen
  • Erika (Heidekraut)
  • Farne
  • Maiglöckchen

Die Anwendung von Asche bei diesen Arten kann Wachstum und Entwicklung erheblich beeinträchtigen und sollte unbedingt vermieden werden.

Ebenso ungeeignet ist Holzasche für folgende Gemüse- und Beerensorten:

  • Sauerampfer
  • Radieschen
  • Kartoffeln
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen)
  • Heidelbeeren
  • Preiselbeeren
  • Blaubeeren

Alle diese Kulturen reagieren besonders empfindlich auf eine Anhebung des Boden-pH-Werts. Für eine gesunde Ernte sollten Gärtnerinnen und Gärtner daher auf andere Düngemethoden zurückgreifen.

Welche Alternativen gibt es zur Holzasche?

Für die Düngung und Bodenverbesserung bei säureliebenden Pflanzen stehen mehrere bewährte Mittel zur Verfügung:

  • Hochmoortorf
  • Rindenmulch, insbesondere von Nadelhölzern
  • Schwefel
  • Ammoniumsulfat
  • Spezialdünger für Moorbeetpflanzen

Der Einsatz dieser Alternativen gewährleistet eine optimale Nährstoffversorgung, ohne das sensible Bodenmilieu zu stören. Ein bewusster Umgang mit Düngemitteln ist gerade bei pH-empfindlichen Pflanzen der Schlüssel zum Erfolg.

Diese Übersicht macht deutlich, wie wichtig ein auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmtes Düngen ist. Ein falscher Dünger kann mehr schaden als nützen. Die gezielte Wahl der Nährstoffquelle fördert die Pflanzengesundheit, die Widerstandsfähigkeit und letztlich den Ertrag im Garten.


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