Eisbärin adoptiert ein fremdes Bärenbaby: ein seltener Fall in der Wildnis.
Nach Angaben von ТСН: Forscher von Environment and Climate Change Canada und Polar Bears International haben bestätigt, dass eine wilde Eisbärin ein Jungtier adoptiert hat, das nicht ihr biologisches Nachkommen ist. Dieses einzigartige Verhalten wurde von Kameras während der jährlichen Bärenwanderung entlang der westlichen Hudsonbucht festgehalten.
Rettergeschichte
Die Hauptfigur dieser Geschichte ist die Bärin mit dem Code X33991. Im Frühling 2025, als sie aus ihrem Bau kam, hatte sie nur ein markiertes Jungtier.
Im Herbst wurde sie bereits mit zwei Kleinen gesehen. Eines von ihnen war markiert, während das andere - unmarkiert, was bestätigte: das zweite Jungtier ist nicht ihr eigenes.
Beide Bärenjungtiere sind jetzt etwa 10-11 Monate alt und wirken völlig gesund.
Seltene Erscheinung
Dies ist eine echte Entdeckung für Zoologen. Die Population in dieser Region wird seit über 45 Jahren untersucht, wobei 4600 Bären beobachtet werden.
„Dieser Fall ist nur der 13. bekannte Fall der Adoption von Eisbär-Jungtieren“, bemerken die Wissenschaftler.
Warum hat die Bärin das getan?
Die Wissenschaftler bringen dies nicht mit dem Klimawandel in Verbindung. Wahrscheinlich deutet dies auf einen starken Mutterinstinkt hin. In früheren Fällen, die ähnlich sind, waren die biologischen Mütter von 'Pflege'-Kindern oft noch am Leben, was auf einen möglichen 'Wurfwechsel' (zufällige Verwirrung) hindeutet und nicht nur auf die Rettung von Waisenkindern.
Für das Jungtier ist dies eine echte Rettung. Die Überlebensrate von Bärenjungtieren bis ins Erwachsenenalter liegt bei etwa 50 %, aber die Anwesenheit der Mutter erhöht diese Chancen erheblich.
Derzeit analysiert das Team genetische Proben, um die wahre Mutter zu bestimmen. Und die Bärin X33991 hat sich zusammen mit ihren beiden Schützlingen bereits auf das Meereis begeben, um Robben zu jagen.
Dieser Fall hebt hervor, wie die Natur versucht, die Eisbären zu unterstützen, die zunehmend unter der globalen Erwärmung leiden. Bei den Tieren finden evolutionäre Veränderungen vor dem Hintergrund schneller Umweltveränderungen statt, und die Wissenschaftler haben eine Aktivierung bestimmter DNA-Bereiche bei Individuen beobachtet, die in wärmeren Regionen Grönlands leben und die für den Stoffwechsel verantwortlich sind.
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