Nächtlicher Großangriff: Russland setzt 221 Drohnen und zwei Raketen gegen die Ukraine ein.
Russischer Luftangriff in der Nacht zum 11. Juni
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 11. Juni griff Russland die Ukraine mit einer massiven Welle aus Drohnen und Raketen an. Zum Einsatz kamen zwei ballistische Raketen vom Typ 'Iskander-M' sowie 221 Kampf- und Aufklärungsdrohnen. Den ukrainischen Luftverteidigungskräften gelang es, bis 07:30 Uhr am 11. Juni insgesamt 195 dieser feindlichen Drohnen abzufangen oder zu zerstören.
Bei dem Angriff wurden 21 Treffer durch Kampfdrohnen an neun verschiedenen Orten registriert. Zudem wurde der Einschlag von Trümmern abgeschossener Drohnen an acht weiteren Stellen dokumentiert. Diese Vorfälle sind Teil einer zunehmenden Eskalation der Luftangriffe durch die russischen Streitkräfte im Zuge der sich verschärfenden Lage in der Region.
Diplomatie und neue Verteidigungsmittel für die Ukraine
Parallel zu diesen Ereignissen traf sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Premierminister Jonas Gahr Støre. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Angriffe erhielt das ukrainische Militär zudem die neuen, im Inland gefertigten Abfangdrohnen vom Typ LITAVR, die die Abwehr von Luftbedrohungen verbessern sollen.
Dieser Angriff reiht sich in die anhaltende Eskalation der Kampfhandlungen zwischen Russland und der Ukraine ein, die international zunehmend Besorgnis auslöst. Die Gespräche Selenskyjs mit den nordischen Staatschefs unterstreichen die verstärkten diplomatischen Bemühungen, die Unterstützung für die Ukraine auszubauen. Die Einführung der LITAVR-Abfangdrohnen könnte einen bedeutenden Fortschritt für die ukrainische Luftverteidigung darstellen, insbesondere angesichts der intensivierten Luftangriffe.
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