In der Nähe der Türkei explodierten zwei sanktionierte Tanker: Einzelheiten des Vorfalls.
Nach Angaben von ТСН: Im Schwarzen Meer, in der Nähe der Küste der Türkei, ereigneten sich zwei Explosionen an Tankern, die aufgrund des Transports von russischem Öl internationalen Sanktionen unterliegen.
Der erste Vorfall betraf den Tanker Kairos, der nach der Lieferung von Öl nach Indien in den russischen Hafen Novorossiysk zurückkehrte. Das unter britischen und EU-Sanktionen stehende Schiff wurde durch die Explosion und den Brand schwer beschädigt, es besteht die Gefahr, dass es sinkt.
Der zweite Tanker und Rettungsaktionen
Der zweite Tanker Virat unterliegt ebenfalls den Sanktionen der USA und der EU. Den Großteil des Jahres lag er im westlichen Teil des Schwarzen Meeres still und transportierte zum Zeitpunkt der Explosion keine Ladung.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren beide Schiffe unbeladen. Rettungsschiffe wurden zur Hilfe für die Betroffenen entsendet.
Details der Explosion
Nach Angaben von Tribeca Shipping detonierte der Tanker Kairos an einer Mine und es besteht die Gefahr, dass er sinkt. Der Schiffsverkehr durch die Bosporusstraße bleibt vorerst aktiv.
Der Kanal Z "Böser Seemann" berichtet, dass eines der Tankerziele möglicherweise fünf unbemannten Booten zum Ziel wurde.
„Treffer im Maschinenraum. Der Raum läuft voll. Besatzung von 19 Personen – Staatsbürger der RF“,– so wird erwähnt.
Der türkische Fernsehsender Haber veröffentlichte eine mutmaßliche Aufnahme des Hilferufes der Besatzung des Tankers Virat, in der die Seemänner über einen Angriff unbemannter Schiffe berichteten.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, was genau mit den russischen Schiffen passiert ist. Wie Bloomberg berichtet, haben die spanischen Marinekräfte bereits gewarnt, dass seit Beginn des umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine eine große Gefahr von schwimmenden Minen im Schwarzen Meer besteht.
Diese Ereignisse deuten auf eine zunehmende Spannung in der Region hin, da russische Tanker, die häufig mit Umgehungsrouten aufgrund von Sanktionen verbunden sind, Ziel von Angriffen werden. Die jüngsten Vorfälle heben die Risiken für die Schifffahrt im Schwarzen Meer hervor und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Sicherheit auf den Seewegen.
Lesen Sie auch
- Seit Kriegsbeginn keine neuen Blitzer mehr in Kiew aufgestellt
- Nächtlicher Beschuss in Mykolajiw: Russische Streitkräfte zerstören Energie- und Verkehrsnetze
- 47-Jähriger nach Schüssen in Irpin festgenommen – Polizei ermittelt
- Brückenangriffe bei Tschonhar: Straßenverkehr auf die Krim lahmgelegt
- Mysteriöses Flugobjekt über Vilnius: Entwarnung nach Luftalarm – Wetterballon ausgelöst
- Fünf Verletzte nach Luftangriff auf Slowjansk – darunter ein neunjähriges Kind

