Drohnenangriff legt Produktion auf der Krim lahm: „Krim-Titan“ steht still.

Drohnenangriff legt Produktion auf der Krim lahm: „Krim-Titan“ steht still
Drohnenangriff legt Produktion auf der Krim lahm: „Krim-Titan“ steht still

Angriff auf das Werk „Krim-Titan“

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 13. Juni griffen Einheiten der ukrainischen Drohnenstreitkräfte das Werk „Krim-Titan“ in Armjansk an, das sich auf dem vorübergehend besetzten Gebiet der Krim befindet. Der Angriff führte zur Einstellung der Produktion in diesem Betrieb, der auf die Herstellung von Titandioxid spezialisiert ist. Dieser Stoff wird unter anderem für die Produktion von Komponenten für Schießpulver, Raketentreibstoffe und Sprengstoffe benötigt.

Bei dem Angriff wurden 23 Einschläge auf dem Werksgelände verzeichnet, die einen Brand auslösten. Anwohner berichteten:

„Das gesamte Werk ist zerstört. Es gab 23 Einschläge. Alle Werkhallen sind betroffen, alles brennt, die Menschen wurden nach Hause evakuiert!“
Nach dem Angriff ukrainischer Drohnen kamen die Fertigungsprozesse im „Krim-Titan“ vollständig zum Erliegen.

Weitere Folgen der Operation

Neben dem Schlag gegen das Werk zerstörten die Drohnenkräfte bei Armjansk auch zwei russische Schützenpanzer vom Typ BMP-2. Durch die Beschüsse wurden zudem die strategischen Brücken im Raum Tschonhar beschädigt, was den Verkehr in Richtung Krim zum Stillstand brachte. Auch an der Fähre zwischen Henitschesk und der Arabat-Nehrung wurden Explosionen registriert. In den Geschäften der besetzten Krim ist mittlerweile ein Mangel an Waren zu beobachten.

Dieser Vorfall verdeutlicht die zunehmende Spannung in der Region und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Kampfhandlungen auf die besetzten Gebiete. Der Produktionsstopp im Werk „Krim-Titan“ könnte schwerwiegende Konsequenzen für die Versorgung mit strategisch wichtigen Rohstoffen haben, die sowohl in der Rüstungs- als auch in der Zivilindustrie zum Einsatz kommen. Hinzu kommt, dass die Schäden an der Verkehrsinfrastruktur die Logistik in der Region beeinträchtigen, was bereits zu leeren Regalen in den örtlichen Läden geführt hat.


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