Anthony Joshua weist Kritik an Usyk zurück: „Er hat nur seine Pflicht getan“.
Joshua äußert sich zu Usyks Sieg
Nach Angaben von Novyny.live: Der ehemalige Schwergewichtsweltmeister Anthony Joshua hat sich hinter Oleksandr Usyk gestellt und die negativen Reaktionen auf dessen letzten Kampf kritisiert. Usyk besiegte Rico Verhoeven durch technischen K.o. – nur eine Sekunde vor dem Ende der elften Runde. Damit verteidigte der Ukrainer seine Titel WBC, WBA und IBF im Schwergewicht.
Joshua betonte, dass allein der Ringrichter für den Abbruch des Kampfes verantwortlich sei. Er könne nicht nachvollziehen, warum manche Zuschauer Usyks Leistung infrage stellen. Der Brite, der selbst zweimal Weltmeister war, machte deutlich, dass ein Athlet im Ring nur das tue, was von ihm erwartet werde.
„Ich verstehe nicht, warum Leute Usyk kritisieren. Er hat den Kampf nicht selbst gestoppt. Er hat einfach das gemacht, was ein Kämpfer tun muss“, so Joshua.
Solidarität unter Profis
Dieser Erfolg festigt Usyks Position an der Spitze des Schwergewichts. Mit dem Sieg gegen Verhoeven bewies er erneut seine außergewöhnliche Technik und Durchsetzungsfähigkeit. Joshuas Worte zeigen, dass selbst ehemalige Rivalen den Respekt vor den Leistungen des Ukrainers teilen.
Der Triumph gegen Verhoeven bestätigt Usyks Rang als einen der besten Boxer seiner Generation. Gleichzeitig macht der Fall deutlich, wie schnell Kritik an Spitzensportlern aufkommen kann – selbst wenn sie ihre Aufgaben erfüllen. Joshuas Unterstützung unterstreicht, dass echte Profis die Herausforderungen und Risiken im Ring besser einschätzen können als Außenstehende. Solche Momente zeigen, dass im Boxsport trotz aller Konkurrenz auch Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt existieren.
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