EK: Die Einstellung des Transits von russischem Gas hat keinen Einfluss auf die Energieversorgung Europas.
Die Europäische Kommission behauptet, dass die Einstellung des Transits von russischem Gas durch das ukrainische Gastransportsystem keinen negativen Einfluss auf die Energiesicherheit und die Gaspreise in der Europäischen Union hat.
Die Verbraucher in der EU haben nach der Entscheidung der Ukraine, den Gastransit ab 2024 einzustellen, keinen Grund zur Besorgnis.
Die Vertreterin der Europäischen Kommission, Anna-Kaisa Itkonen, erklärte dies auf einer Pressekonferenz in Brüssel. Sie berichtete, dass die Kommission bereits mit den Mitgliedsländern koordiniert, um Probleme bei den Lieferungen und Preisen für Gas zu vermeiden.
Itkonen bestätigte auch die Stabilität der fundamentalen Marktindikatoren für Gas in Europa, einschließlich des Verbrauchs und der Gaslagerbestände. Sie bemerkte, dass die Entwicklung der erneuerbaren Energien in der EU ein wichtiger Stabilitätsfaktor ist.
Die Europäische Kommission wird jedoch die Gaspreise in den Mitgliedstaaten zu Beginn der kalten Jahreszeit aufmerksam verfolgen.
Itkonen bestätigte kein Treffen mit dem Premierminister der Slowakei und erklärte, dass die Kommission den ständigen Kontakt zu allen Mitgliedstaaten aufrechterhält.
Lesen Sie auch
- Polen stellt neue Hürde für EU-Beitritt der Ukraine auf: Minister nennt Bedingung
- Kiew warnt: Russland plant neuen massiven Angriff – Selenskyj ruft zur Vorsicht auf
- Irland übernimmt EU-Ratsvorsitz: Welche Folgen das für die Ukraine hat
- Nur durch militärischen Druck: Kiews oberster Desinformationsbekämpfer sieht keinen anderen Weg zum Frieden
- Abschluss der irischen Untersuchung zu Lieferungen nach Russland: Das ist das Ergebnis
- Eigene Lenkbomben im Einsatz: Was die Ukraine jetzt kann

