Ehemaliger Direktor des Mariupol Museums wegen Diebstahls von Gemälden von Aivazovsky und Kuindzhi im Wert von 26 Millionen Dollar angeklagt.
Ehemaliger Direktor sieht sich Anklage wegen fehlender Kunstwerke gegenüber
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine hat Natalia Kapustnikova, die ehemalige Direktorin des Mariupol Regionalmuseums, formal angeklagt, fünf Gemälde von renommierten Künstlern unrechtmäßig angeeignet zu haben, deren Wert über 26 Millionen ukrainische Hrywnja beträgt. Laut Staatsanwälten hat sie kurz nach Russlands Beginn der umfassenden Invasion im Jahr 2022 illegal Besitz von den Originalgemälden ergriffen. Dieser Fall hebt die anhaltende Bedrohung des kulturellen Erbes während bewaffneter Konflikte hervor.
Liste der gestohlenen Gemälde
Zu den gestohlenen Werken gehören Stücke von:
- Ivan Aivazovsky
- Arkhip Kuindzhi
- Hryhorii Kalmykov
Im Einzelnen:
- 'An der Küste des Kaukasus'
- 'Roter Sonnenuntergang'
- 'Herbst. Krim'
- 'Elbrus'
- 'Kuindzhi füttert Tauben'
Diese Gemälde waren im Arkhip Kuindzhi Kunstmuseum ausgestellt, bevor sie unrechtmäßig entnommen wurden. Die Besatzungstruppen haben sie später in das Donetsker Republikanische Kunstmuseum verlegt.
Ermittler behaupten, dass Kapustnikova wusste, wo sich die Gemälde genau befanden, und sie persönlich den Besatzern übergeben hat. Sie wurde bereits über den Verdacht gemäß Teil 1 des Artikels 438 des ukrainischen Strafgesetzbuchs informiert, der Verstöße gegen die Gesetze und Bräuche des Krieges behandelt. Die Staatsanwaltschaft Donetsk hat sie bereits vor Gericht zu Ermittlungsverfahren in diesem Fall geladen.
Dieser Fall ist im Kontext des Schutzes des kulturellen Erbes der Ukraine während des Krieges von Bedeutung.
Die gestohlenen Gemälde haben immense historische und kulturelle Werte, und ihre mögliche Rückkehr könnte als Symbol für die Wiederherstellung der ukrainischen Identität dienen. Die Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden spiegeln die Bemühungen des Staates wider, gegen kulturelle Verbrechen vorzugehen, die oft bewaffnete Konflikte begleiten.
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