Toyota Mirai — das absurdeste Auto heute: warum die Wasserstofflimousine nutzlos ist.
Eine luxuriöse Limousine, elegantes Design, hochwertige Innenausstattung – all das kann man über den Toyota Mirai sagen. Aber es gibt ein Detail, das ihn zu einem umstrittenen Objekt macht: der Kraftstoff, mit dem er betrieben wird. Mirai ist ein Wasserstoffauto, und genau dieses Merkmal verwandelt es von einem verlockenden Angebot in einen ziemlich umstrittenen Kauf.
Das Hauptproblem des Mirai liegt nicht in seinen technischen Eigenschaften, sondern in der Infrastruktur. Genauer gesagt – in ihrem fast vollständigen Fehlen. In den USA gibt es beispielsweise nur 51 Wasserstofftankstellen, und alle befinden sich in Kalifornien. Das bedeutet, dass das Auto außerhalb dieses Bundesstaates nutzlos ist.
(Die Situation in der Ukraine ist nicht besser. Die nächstgelegene Wasserstofftankstelle zu unserem Land befindet sich in Polen).
Niedrige Verkaufszahlen des Mirai und ein schneller Wertverlust sind direkte Folgen von Problemen mit der Tankinfrastruktur. Das Auto verliert schneller an Wert als die meisten seiner Konkurrenten, da seine eingeschränkte Funktionalität potenzielle Käufer abschreckt.
Natürlich sollte man den Mirai nicht vollständig abschreiben. Vielleicht wird Wasserstoff in Zukunft tatsächlich ein beliebter Kraftstoff, und das Modell wird eine zweite Chance erhalten. Aber heute ist dieses Auto eher ein interessantes Ingenieurexperiment als ein praktisches Verkehrsmittel. Darin liegt das Hauptparadox: Der Mirai ist eine Zukunftstechnologie, die heute verkauft wird, aber dafür keine Bedingungen hat.
Befürworter von Wasserstoffautos wie dem Toyota Mirai stehen vor dem Fehlen einer entsprechenden Infrastruktur für ihren effektiven Betrieb. Derzeit macht die unzureichende Verbreitung von Wasserstofftankstellen solche Autos in vielen Regionen unpraktisch, was sich auf ihre Beliebtheit und Preis auf dem Markt auswirkt.
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